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Ersthelfer retten US-Soldaten nach Unfall auf A9 das Leben | BR24

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Bei einem Verkehrsunfall auf der A9 in Höhe von Pegnitz haben Ersthelfer einem Autofahrer das Leben gerettet. Sie bargen den verletzten Fahrer aus seinem Auto, kurz bevor ein weiterer Wagen in die Unfallstelle fuhr.

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Ersthelfer retten US-Soldaten nach Unfall auf A9 das Leben

Bei einem Verkehrsunfall auf der A9 in Höhe von Pegnitz haben Ersthelfer einem Autofahrer das Leben gerettet. Sie bargen den verletzten Fahrer aus seinem Auto, kurz bevor ein weiterer Wagen in die Unfallstelle fuhr.

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Dank des beherzten Eingreifens von Ersthelfern, konnte bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend (14.01.20) Schlimmeres verhindert werden. Einem Bericht der Polizei zufolge war ein US-Soldat mit seinem SUV mit nur 50 Stundenkilometern auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs. Warum er so langsam fuhr ist derzeit noch unklar. Als ein Mercedesfahrer den SUV auf der linken Spur überholen wollte, geriet der SUV nach links und rammte den Mercedes. Bei dem Aufprall wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt. Der Wagen des Soldaten blieb zwischen dem linken und dem rechten Fahrstreifen liegen, der Mercedes auf der Beschleunigungsspur der Rastanlage Fränkische Schweiz.

Rettung in letzter Sekunde

Unbeteiligte Autofahrer bargen den verletzten Soldaten aus seinem Wagen. Offenbar im letzten Moment, denn kurz darauf prallte eine weiteres Auto in den demolierten SUV. Laut Polizei hätte dieser Aufprall für den 30-jährigen Soldaten tödlich enden können. Auch der Fahrer des dritten Unfallwagens wurde verletzt. Die drei Fahrbahnen waren auf einer Länge von 100 Metern mit Fahrzeugteilen und Scherben bedeckt. Zur Unfallaufnahme musste die Polizei die A9 in Fahrtrichtung Berlin zeitweise sperren, was einen kilometerlangen Stau nach sich zog.