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Erstes Urteil im Nürnberger Geldautomaten-Sprenger-Prozess | BR24

© picture alliance/Daniel Karmann/dpa

Erstes Urteil im Geldautomaten-Sprenger-Prozess in Nürnberg

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    Erstes Urteil im Nürnberger Geldautomaten-Sprenger-Prozess

    Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen Angeklagten im sogenannten Geldautomaten-Sprenger-Prozess zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Prozess gegen die beiden anderen Angeklagten wird fortgeführt.

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    Der 29-Jährige wurde unter anderem wegen Beihilfe zum Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in zwei Fällen schuldig gesprochen. Das teilte Gerichtssprecher Friedrich Weitner dem BR auf Anfrage mit. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Gegen die beiden anderen Angeklagten wird das Verfahren fortgesetzt, da noch nicht alle Beweise vor Gericht vorgetragen wurden.

    416.000 Euro Beute

    Den drei Männern im Alter zwischen 27 und 32 Jahren wird vorgeworfen, mehrere Geldautomaten im gesamten Bundesgebiet mit Gas gesprengt zu haben. Dadurch sollen sie rund 416.000 Euro erbeutet haben. Nach der Sprengung eines Geldautomaten in Fürth im Mai 2019 lieferten sich die Angeklagten eine filmreife Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.

    Flucht endete mit Unfall

    Die Flucht endete auf der A61 am Kreuz Nahetal, als die Männer frontal in einen Streifenwagen krachten, der ihnen den Weg versperrte. Anschließend wurde das Fluchtauto von einem zweiten Polizeiauto gerammt, und die mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger konnten festgenommen werden.

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