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Erstes Festival des Jüdischen Films ab Sonntag in Ansbach | BR24

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Am Sonntag startet in Ansbach zum ersten Mal das Festival des Jüdischen Films. Vier Tage lang werden bis Mittwoch Filme vorgeführt, die jüdisch-deutsche Begegnungen zeigen.

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Erstes Festival des Jüdischen Films ab Sonntag in Ansbach

In Ansbach startet am Sonntag zum ersten Mal das Festival des Jüdischen Films. Vier Tage lang werden bis Mittwoch Filme vorgeführt, die jüdisch-deutsche Begegnungen zeigen.

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Das Festival des Jüdischen Films in Ansbach feiert am Sonntag Premiere. Das Motto des Festivals lautet "(Un-)Wahrscheinliche Begegnungen". Bis Mittwoch werden Filme gezeigt, die jüdisch-deutsche Begegnungen zeigen. Hintergrund ist die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Das Schaffen jüdischer Filmemacher neu in den Mittelpunkt rücken

Organisiert wird das Festival von der Katholischen Erwachsenenbildung gemeinsam mit dem Theater Ansbach, dem Initiativkreis der Woche der Brüderlichkeit und dem Verein Begegnung von Christen und Juden (BCJ Bayern). Mit dem Festival wollten die Veranstalter das aktuelle künstlerische Schaffen jüdischer Filmemacher und Schauspieler neu in den Mittelpunkt rücken, heißt es in einer Mitteilung.

Antisemitismus-Vortrag zum Auftakt abgesagt

Gezeigt werden die Filme "Back to the Fatherland", "Der Kuchenmacher", "Hannas Reise", "Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin" und "Linie 41". Zur Eröffnung am Sonntag hätte es um 15 Uhr im Theater Ansbach einen Vortrag von Michael Blume, dem Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung von Baden-Württemberg, geben sollen. Aufgrund der Vorkommnisse in Halle wird dieser nun aber in Stuttgart gebraucht, wie die Veranstalter auf ihrer Webseite mitteilten. Ob der Termin nachgeholt wird, ist noch nicht bekannt.

Jüdische Filme in den Schlosslichtspielen Ansbach

Die Filme werden in den Schlosslichtspielen Ansbach vorgeführt. Im Anschluss gibt es jeweils ein Filmgespräch. Weitere Informationen stehen im Internet auf der Seite des Theaters Ansbach.