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Erster Schultag in Franken: Tempo 30 vor Schulen ausgeweitet | BR24

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Rund 34.000 Mädchen und Jungen in Franken haben heute ihren ersten Schultag. Besonders Autofahrer sollten deshalb vorsichtig sein.

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Erster Schultag in Franken: Tempo 30 vor Schulen ausgeweitet

Rund 34.000 Mädchen und Jungen in Franken haben heute ihren ersten Schultag. Besonders Autofahrer sollten deshalb vorsichtig sein. In Nürnberg und Fürth wurde die Tempo 30-Regel vor Schulen ausgeweitet.

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Schultüten und Büchertaschen sind gepackt: Für zehntausende Kinder in Franken ist heute der erste Schultag. In Mittelfranken werden knapp 15.170 Mädchen und Jungen eingeschult, in Unterfranken sind es rund 10.500 Erstklässler, in Oberfranken fast 8.200. Das gaben die jeweiligen Bezirksregierungen bekannt.

Mehr Verkehrskontrollen

Zum Schutz der ABC-Schützen appellieren Polizei und Gemeinden an Autofahrer, sich im Straßenverkehr rücksichtsvoll zu verhalten. Das Polizeipräsidium Mittelfranken und der Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg haben angekündigt, vermehrt Kontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durchzuführen. So soll unter anderem überwacht werden, dass Autofahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeit vor Schulen einhalten.

Tempo 30 vor Schulen ausgeweitet

In Nürnberg müssen die Verkehrsteilnehmer außerdem auf Änderungen bei der Tempo-30-Regelung vor Schulen achten. Diese wird ab sofort bis auf 18 Uhr ausgeweitet. Bisher galt sie von 7 bis 17 Uhr. In Fürth tritt vor zwei weiteren Schulen die Tempo-30-Regelung in Kraft: im Bereich der Grund- und Mittelschule an der Schwabacher Straße sowie an der Kiderlinschule in der Südstadt. Das teilte die Stadt Fürth mit. Der Einführung waren Anträge mehrerer Stadtratsparteien vorausgegangen. Laut Stadt hatten sich auch Schülerinnen und Schüler sowie die Schulleitungen für die Tempo-30-Regelung eingesetzt. Die Beschränkung gilt demnach von Montag bis Freitag jeweils von 7.00 bis 17.00 Uhr.

Bitte keine Elterntaxis

Zudem bittet die Stadt Nürnberg darum, auf „Elterntaxis“ zu verzichten. Kinder könnten den täglichen Weg zwischen Zuhause und Schule nach sorgfältigem Einüben des Schulwegs durchaus alleine oder mit Schulkameradinnen und Schulkameraden bewältigen und dadurch auch selbstständiger werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Mehr Erstklässler, weniger Schüler insgesamt

Insgesamt werden in Bayern heute 115.200 Kinder eingeschult. Das sind 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler dagegen ist leicht rückläufig. Das Kultusministerium zählt fast 1,65 Millionen Schüler, das sind rund 9.000 – oder 0,5 Prozent weniger also noch im Vorjahr.