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Erster Schultag im Teil-Lockdown in Mittelfranken | BR24

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Bildrechte: pa/dpa/Sven Hoppe

Die Schülerinnen und Schüler starten nach den Herbstferien mit dem ersten Schultag im Teil-Lockdown. Die Maskenpflicht in der Schule ist dabei aber nicht für alle Schulen in Mittelfranken neu.

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Erster Schultag im Teil-Lockdown in Mittelfranken

Heute starten die Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien mit dem ersten Schultag im Teil-Lockdown. Die Maskenpflicht in der Schule ist dabei aber nicht für alle Schulen in Mittelfranken neu. Die VAG verstärkt zudem das Schulbusangebot.

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Von
  • Annika Svitil
  • Jonas Miller
  • BR24 Redaktion

Die Herbstferien sind vorbei und die Schulen in Bayern öffnen wieder, allerdings mit neuen Corona-Regeln: Für alle Schülerinnen und Schüler gilt eine Maskenpflicht im Unterricht, unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert.

Masken schon vor den Herbstferien getragen

Zuvor war das erst ab 35 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner an weiterführenden Schulen Vorschrift, ab 50 auch an Grundschulen. Da der Inzidenzwert von 50 schon vor den Herbstferien in einigen mittelfränkischen Städten und Landkreisen überschritten wurde, ist die neue Regelung nicht für alle Schulen neu. So mussten beispielsweise die Grundschülerinnen und –schüler der Luitpold-Schule in Schwabach bereits zwei Tage vor den Ferien mit Maske im Unterricht sitzen.

Das klappte laut Rektorin recht gut. So wurden das schrittweise Betreten des Schulhauses und eine Händewaschroutine bereits in den Unterrichtsalltag integriert. Die Schulleiterin rechnet aber noch mit weiteren Anweisungen vom Bayerischen Kultusministerium.

Schulbusangebot wird verstärkt

Die Verkehrs- und Aktiengesellschaft (VAG) Nürnberg hatte bereits Ende Oktober bekannt gegeben, dass das Schulbusangebot im Verkehrsraum Nürnberg zwischen sieben und acht Uhr ausgebaut wurde. 19 zusätzliche Busse verstärken seit Schulbeginn das normale Angebot. Somit soll wegen der steigenden Anzahl von Corona-Fällen mehr Platz für die Mitfahrerinnen und Mitfahrer zur Verfügung stehen.

Quarantäne bei positiv-getesteten Schülern

Wird ein Schüler oder eine Schülerin positiv auf das Coronavirus getestet, wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen und eine Quarantäne angeordnet. Auch eine positiv getestete Lehrkraft darf nicht mehr unterrichten und muss sich in Quarantäne begeben. Ob weitere Lehrer oder Schüler getestet werden, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall.

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