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Das Freibad in Aschaffenburg hat heute die Badesaison eröffnet – unter Corona-Bedingungen. Badegäste und die Stadtwerke als Betreiber sind froh, dass es wieder losgeht. Das Wetter ist nicht optimal, aber echte "Wasserratten" schreckt das nicht ab.

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Erster Freibad-Tag in Aschaffenburg: Freude bei den Gästen

Das Freibad in Aschaffenburg hat heute die Badesaison eröffnet – unter Corona-Bedingungen. Badegäste und die Stadtwerke als Betreiber sind froh, dass es wieder losgeht. Das Wetter ist nicht optimal, aber echte "Wasserratten" schreckt das nicht ab.

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Von
  • Barbara Ecke

Morgens um kurz vor 7 Uhr im Freibad in Aschaffenburg: Der Himmel ist dunkelgrau, es regnet und die Außentemperatur beträgt acht Grad. Für die Meisten ist das kein Freibadwetter. Aber: Nach Monaten der Schwimm-Abstinenz lockt die Öffnung doch einige Hartgesottene in das geheizte Becken in Aschaffenburg. Und das sogar "länderübergreifend": Mehrere Hessen nutzen den Startschuss in Bayern, denn im eigenen Bundesland dürfen die Freibäder noch nicht öffnen.

Schon zweite Saison unter Corona-Bedingungen

Wie schon im vergangenen Sommer ist die Öffnung des Bades an ein Hygiene-Konzept geknüpft: Der Eintritt ist nur in drei festgelegten Zeitfenstern möglich und mit einem zuvor gebuchten Online-Ticket. Für Badegäste ohne Internetzugang oder ohne Onlinebezahlmöglichkeit gibt es aber auch einen Barzahlungsservice an der Freibadkasse. Außerdem müssen die Badegäste einen negativen Corona-Test vorweisen. Testmöglichkeiten bieten die Stadtwerke vor Ort kostenlos an. Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 entfällt die Testpflicht.

Schwimm-Phasen unterbrochen wegen Desinfektion

Pro Zeitfenster sind 900 Badegäste im Freibad von Aschaffenburg erlaubt, erklärt Joachim Diener, der Betriebsleiter des Bades auf BR24-Anfrage. Zwischen den sogenannten "Slots" werde immer eine Stunde lang gereinigt und desinfiziert, etwa die Umkleidekabinen und andere Kontaktflächen. So lange müssen die Gäste das Freibad verlassen. Es gibt auch noch andere Einschränkungen: Das Volleyball- und Basketballfeld sind gesperrt ebenso wie die Tischtennisplatten und die Picknick-Bänke. Außerdem stehen nur die Außenduschen zur Verfügung.

Echte Schwimmer am Start

Die Schwimmer, die beim kühlen regnerischen Saisonstart heute dabei waren, haben die Einschränkungen nicht gestört. Es sind vor allem die Gäste, denen es wirklich um die Bewegung und das Schwimmen geht. Auf BR24-Anfrage erzählten einige, dass sie eigentlich regelmäßig schwimmen. Wegen Corona ist das seit Monaten aber nicht möglich. Die Muskeln müssten sich jetzt erstmal wieder an die Bewegung gewöhnen.

Hessen kommen zum Schwimmen nach Bayern

Ein Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis in Hessen steigt sichtbar glücklich aus dem Becken: "Es ist herrlich, ich kann das nur jedem weiterempfehlen, dafür bin ich extra aus Flörsbach hier her gekommen." Auch ein durchtrainierter junger Mann aus Frankfurt sagt: "Mich hat die Sucht nach Schwimmen hierher geführt. Endlich wieder schwimmen." Laut Betriebsleiter Joachim Diener gab es für heute rund 60 Online-Buchungen, außerdem kamen auch Gäste ohne Reservierung. "Auch das mit den unseren kostenlosen Schnelltest wurde gut angenommen." Er ist zufrieden mit dem ersten Tag und geht davon aus, dass es schon nächste Woche voller wird. Da soll das Wetter endlich besser werden.

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