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Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Bad Kissingen | BR24

© picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa

Frauen mit Mundschutz in Krankenhaus (Symbolbild)

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    Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Bad Kissingen

    Das Coronavirus breitet sich immer mehr aus – auch in Unterfranken. Jetzt gibt es einen ersten Infizierten im Landkreis Bad Kissingen. Der Mann ist derzeit zu Hause in Quarantäne.

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    Von
    • Eva Drescher

    Bei dem ersten bestätigten Coronavirus-Fall im Landkreis Bad Kissingen handelt es sich um einen Mann. Er ist derzeit zu Hause in Quarantäne und wird weiter von seinem Hausarzt behandelt. Das teilte das Landratsamt Bad Kissingen mit. Der Mann hatte sich mit den entsprechenden Symptomen frühzeitig beim Gesundheitsamt gemeldet. Nun steht fest, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Seit er Beschwerden hat, hat er den Kontakt zu anderen Menschen vermieden. Auch Menschen, die Kontakt zu ihm hatten, wurden von Ärzten getestet. Die Ergebnisse stehen noch aus.

    Gesundheitsamt rät, stärker auf Hygiene zu achten

    Das Landratsamt Bad Kissingen und das Gesundheitsamt bitten die Bevölkerung darum, Ruhe zu bewahren. Es gebe derzeit keinen Grund, Schulen, Kitas oder anderen öffentliche Bereiche zu schließen, heißt es. Das Gesundheitsamt plant außerdem, eine Hotline für die Bevölkerung einzurichten. Aktuell gelten die üblichen Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen und Abstand zu anderen Menschen halten.

    Immer mehr Infizierte in Unterfranken

    Am Donnerstag wurden die ersten beiden Corona-Fälle in Unterfranken bekannt gegeben. Demnach ist ein Paar aus Würzburg an dem Virus erkrankt. Mittlerweile gibt es laut Gesundheitsamt Würzburg drei weitere Infizierte in Würzburg. Damit stieg die Zahl der Corona-Fälle in Unterfranken am Donnerstag Nachmittag auf sechs.

    Weitere Tests im Landkreis Haßberge

    Auch im Landkreis Haßberge sind drei Personen auf das Coronavirus getestet worden. Das Untersuchungsergebnis steht allerdings noch aus. Wie das Landratsamt Haßberge mitteilt, befinden sie sich derzeit in häuslicher Isolation, um eine mögliche Verbreitung zu verhindern.