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Kleinere Waldbrände konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden (Symbolbild)
© dpa picture alliance
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Kleinere Waldbrände konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden (Symbolbild)

Wie hoch die Waldbrandgefahr in Bayern derzeit ist, zeigt sich in Obernagelbach im Landkreis Regen. Dort fing ein kleineres Waldstück auf einer Fläche von etwa 20 auf 50 Metern Feuer. Durch den Ostwind breitete sich laut Polizei der Brand schnell auf einer größeren Fläche aus. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, deckte die Feuerwehr Glutnester mit Löschschaum ab. Mittlerweile ist der Brand gelöscht, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Immer wieder werden Waldbrände gemeldet

Bereits am Donnerstag stand ein Waldstück bei Landau an der Isar in Brand. Obwohl 135 Feuerwehrleute im Einsatz waren, gelang es ihnen erst nach drei Stunden, das Feuer auf einer Fläche von etwa 50 auf 50 Metern unter Kontrolle zu bringen.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass in dem Waldstück in den Tagen zuvor Reisig verbrannt wurde, was das Feuer ausgelöst haben könnte. Der Verantwortliche muss nun mit einer Anzeige rechnen. Auf BR-Anfrage teilt das Polizeipräsidium Niederbayern mit, dass momentan immer wieder kleinere Waldbrände gemeldet werden.

Beobachtungsflüge am Osterwochenende

Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr sehr hoch. Deshalb wurden in Niederbayern und der Oberpfalz sowie in Oberbayern, Schwaben und Franken Beobachtungsflüge über das lange Osterwochenende angeordnet.

Die Regierung von Niederbayern appelliert an Spaziergänger und Wanderer, besonders in Waldgebieten vorsichtig zu sein und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind.