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Der Sturm Kerstin war am Mittwoch mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde durch Franken gewütet. In Würzburg sorgte er dafür, dass der Maibaum auf dem Marktplatz umknickte, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Sturm Kirsten – Unterfranken kommt glimpflich davon

Der Sturm Kirsten hat bislang keine größeren Schäden in Unterfranken angerichtet. In Würzburg und Zeuzleben waren Maibäume umgeknickt. Mancherorts mussten die Feuerwehren umgestürzte Bäume von Straßen oder Radwegen entfernen.

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Von
  • Julia Dechet
  • Marcus Filzek

In Unterfranken hat das Sturmtief Kirsten hat bislang keine größeren Schäden angerichtet. In Würzburg und Zeuzleben waren Maibäume umgeknickt. Mancherorts mussten die Feuerwehren umgestürzte Bäume von Straßen oder Radwegen entfernen.

Der Integrierten Leitstelle "Bayerischer Untermain" zufolge mussten im Raum Aschaffenburg und im Landkreis Miltenberg wenige umgestürzte Bäume beseitigt und herabgefallene Äste entfernt werden. Ab 16 Uhr hätte der Sturm abgeflaut. "Wir waren gut gerüstet, haben’s aber nicht gebraucht", berichtet Sachgebietsleiter Alexander Herzing.

Die Integrierte Leitstelle in Würzburg sprach von einer glimpflichen Lage: Außer dem umgestürzten Maibaum am Unteren Markt in Würzburg, bei dem keine Person verletzt wurde und auch kein großer Sachschaden entstanden war, habe es keine nennenswerten Vorfälle gegeben. Aufgrund der Windböen hat die Stadt Würzburg bis auf weiteres die Friedhöfe für Besucher geschlossen und Spaziergängern abgeraten, sich in städtischen Parks und Wäldern aufzuhalten.

Die Integrierte Leitstelle in Schweinfurt – zuständig für die Region Main/Rhön – verzeichnete keine großen Einsätze oder Schäden. Auch in Zeuzleben, einem Ortsteil von Werneck im Landkreis Schweinfurt, ist der Maibaum umgeknickt. Ansonsten gibt es laut Polizei aktuell noch keine größeren Sturm-Einsätze. Es gab bereits beispielsweise umgewehte Bauzäune und mancherorts mussten die Feuerwehren umgeknickte Bäume von Straßen oder Radwegen entfernen.

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Das Sturmtief Kirsten zieht seit dem Morgen durch den Freistaat und hat bisher vor allem in Franken und Oberbayern Schäden angerichtet. Die Bahn musste zeitweise den Verkehr unterbrechen, weil Bäume auf Oberleitungen oder Schienen gefallen waren.

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