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Erste Coronavirus-Drive-In-Teststrecke im Raum Würzburg | BR24

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In Würzburg können sich Menschen ab sofort auch vom Auto aus auf das Coronavirus testen lassen. Die erste Drive-In-Teststrecke hat ihren Betrieb aufgenommen. Vor dem Test ist eine Anmeldung nötig.

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Erste Coronavirus-Drive-In-Teststrecke im Raum Würzburg

In Würzburg können sich Menschen ab sofort auch vom Auto aus auf das Coronavirus testen lassen. Die erste Drive-In-Teststrecke hat ihren Betrieb aufgenommen. Vor dem Test ist eine Anmeldung nötig.

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Wenig Körperkontakt und wenig Ansteckungsgefahr: Das ist das Ziel der ersten Drive-In-Teststrecke für Coronatests in Würzburg. Die erste Teststrecke im Raum Würzburg hat ihren Betrieb aufgenommen. Ab sofort können sich Menschen dort vom Auto aus auf das Virus testen lassen. Der Abstrich im Mundraum erfolgt direkt durch die geöffnete Autoscheibe. Dadurch sei auch weniger Schutzkleidung nötig, so Harald Rehmann, Leiter der Würzburger Berufsfeuerwehr, bei der Vorstellung der Strecke.

Anmeldung vor Coronatests in Würzburg nötig

"Das ist ein wichtiger Baustein, um die Infizierten identifizieren zu können", erklärt Rehmann. Getestet werden aber nur diejenigen, die im Voraus explizit von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) dazu aufgefordert werden. Geplant ist, dass künftig auch Hausärzte sowie das Gesundheitsamt des Landkreises Würzburg mögliche Coronainfizierte der Teststelle zuweisen dürfen.

Eingerichtet wurden diese und eine weitere Teststrecke auf dem Gelände des Vogel Convention Center im Würzburger Stadtteil Zellerau. Damit sollen die bisherigen Test-Stellen am Uniklinikum entlastet und die Test-Kapazitäten erhöht werden.

Verdacht auf Coronavirus? Wer sich testen lassen kann

Nur durch ehrenamtliche Helfer möglich

Kerstin Gressel, Organisatorin der Teststrecke vom Landratsamt Würzburg, betonte, dass die Durchführung ohne die ehrenamtlichen Helfer vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und dem Technischen Hilfswerk (THW) nicht möglich seien. Wie viele Personen hier pro Tag getestet werden sollen, sei noch nicht klar. Für den Dienstagnachmittag zumindest seien 39 Personen von der KVB zum Test eingeladen worden, so Gressel.

Ähnliche Teststationen gibt es in Unterfranken beispielsweise schon in Aschaffenburg, Marktheidenfeld (Lkr. Main-Spessart) und Kitzingen.