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Erst Hochwasser, jetzt Panne: Donaufähre "Posching" steht still | BR24

© pa/dpa/Armin Weigel

Die Donau bei Stephansposching

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    Erst Hochwasser, jetzt Panne: Donaufähre "Posching" steht still

    Zuerst war das leichte Hochwasser der Donau Schuld daran, dass "die Posching" nicht ging. Jetzt gibt es ein neues Problem, das Taucher lösen müssen. Die Fähre in Niederbayern bleibt bis voraussichtlich Montag außer Betrieb.

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    Die Fähre, die die beiden an der Donau gegenüberliegenden Orte Stephansposching (Lkr. Deggendorf) und Mariaposching (Lkr. Straubing-Bogen) miteinander verbindet, kann auch am Freitag nicht fahren. Wie eine Sprecherin des Landratsamtes Straubing-Bogen mitteilt, sei nun nicht mehr das Donauhochwasser Schuld. Jetzt hat sich ein Seil um die Schiffsschraube gewickelt.

    Immer wieder Probleme mit der "Posching"

    Ein Taucher muss das Seil im Laufe des Tages entfernen, heißt es. Die Donaufähre kann voraussichtlich ab Montag wieder fahren. Zuletzt war die "Posching" wegen des hohen Pegelstandes der Donau nicht in Betrieb.

    Auch Anfang des Jahres gab es bereits Probleme mit der neuen Motorfähre. Wegen eines Fehlers in der Elektrik stand sie kurz nach ihrer Winterpause Mitte Januar still.

    Rekordzahlen trotz Ausfällen

    Trotz der Ausfälle wird die Fähre gut angenommen: Sie war mit Rekordzahlen in die Winterpause gegangen. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen mitgeteilt hat, wurde die "Posching" von April bis November etwa 55.000 Mal benutzt - im Vergleichszeitraum der alten Fähre waren es knapp die Hälfte der Benutzer. Die alte Fähre war eine Gierseilfähre - sie war offenbar weniger anfällig für Fehler, ist aber bei einem Fährunglück 2016 gesunken.