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Erschossener Biber: Finder setzt 1.000 Euro Belohnung aus | BR24

© Detlef Dodenhoff

Der tote Biber im Wasser (links) und in Nahaufnahme (rechts)

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    Erschossener Biber: Finder setzt 1.000 Euro Belohnung aus

    Um den Schützen zu finden, verspricht er 1.000 Euro aus seiner eigenen Kasse. Detlef Dodenhoff hat bei Hofkirchen (Lkr. Passau) einen erschossenen Biber gefunden. Weil ihm die Tiere am Herz liegen, wird der 60-Jährige neben der Polizei selbst aktiv.

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    Nachdem bei Hofkirchen im Landkreis Deggendorf ein erschossener Biber gefunden wurde, hat der Finder jetzt eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt. Auch die Polizei ermittelt.

    Tiere ans Herz gewachsen

    Detlef Dodenhoff wohnt in der Gegend und geht jeden Tag im Bereich des Donau-Ilz-Radweges Ohetal spazieren. Auf BR-Anfrage erklärt der Tierfreund, dass ihm die Biber seit Jahren ans Herz gewachsen sind. Seitdem er das erschossene Tier gefunden hat, kann er nicht mehr ohne Sorge spazieren gehen. Mit der Belohnung will der 60-Jährige erreichen, dass der Schütze gefunden und bestraft wird.

    Biber mit Schrotflinte erschossen

    In der Nähe des Fundortes hat Detlef Dodenhoff an vielen Stellen Flugblätter verteilt, um auf die Suche aufmerksam zu machen. Eine Tierärztin hatte festgestellt, dass der Biber vermutlich mit einer Schrotflinte erschossen wurde. Wie die Polizei mitteilt, fand der 60-Jährige das tote Tier beim Spaziergehen an Christi Himmelfahrt. Es lag in einem Wassergraben neben dem Donauradweg in Hofkirchen.

    Biber sind geschützte Tiere und dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. In Bayern drohen bei Verstößen bis zu 50.000 Euro Bußgeld.

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