BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Erpressung? Hackerangriff auf Werkzeug-Hersteller Einhell | BR24

© BR/Harald Mitterer

Auf den Werkzeughersteller Einhell in Landau an der Isar wurde ein Cyberangriff verübt. Offenbar handelt es sich um international tätige erpresserische Hacker.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Erpressung? Hackerangriff auf Werkzeug-Hersteller Einhell

Der Werkzeug Hersteller Einhell mit Sitz in Landau an der Isar (Lkr. Dingolfing-Landau) ist offenbar Opfer eines Hackerangriffs geworden. Experten gehen von einem Erpressungsversuch aus. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Per Mail sharen

Auf den Werkzeughersteller Einhell in Landau an der Isar (Lkr. Dingolfing-Landau) wurde ein Cyberangriff verübt. Offenbar handelt es sich um eine internationale Hackerbande. In einer so genannten Ad Hoc-Meldung berichtet die Einhell Germany AG, dass die IT Systeme am 19. Dezember Ziel eines Angriffs von erpresserischen Computerhackern wurden.

Daten konnten wiederhergestellt werden

Die Systeme in der Einhell-Zentrale im niederbayerischen Landau mussten aufgrund des Vorfalls gemäß interner Sicherheitsvorkehrungen kontrolliert heruntergefahren werden. Nach kurzer Zeit so das Unternehmen konnten die Systeme und Daten wiederhergestellt werden. Der Angriff wurde unverzüglich den Behörden angezeigt. Unter Verweis auf laufende Ermittlungen will sich der Hersteller von Werkzeugen und Gartengeräten auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks nicht näher zu dem Vorfall äußern.

Steckt Internationale Gruppe dahinter?

Computerexperten gehen davon aus, dass es sich bei dem Hackerangriff um einen Erpressungsversuch handelt. Das "Handelsblatt" berichtet, dass das börsennotierte Unternehmen mutmaßlich von der internationalen Gruppe "Maze" erpresst wird. Die soll in ähnlichen Fällen hohe Geldsummen von betroffenen Unternehmen gefordert haben.

Einhell zählt zu den größten Arbeitgebern in der niederbayerischen Stadt Landau und beschäftigt weltweit über 1.600 Mitarbeiter.