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Hacker erpressen Münchner Wohnungsgesellschaft | BR24

© BR/Lisa Hinder

Symbolbild: Hände tippen auf einem Laptop mit Porgrammcode auf dem Display.

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    Hacker erpressen Münchner Wohnungsgesellschaft

    Das Informationssystem der Münchner Wohnungsgesellschaft GWG ist von unbekannten Hackern durch eine Verschlüsselung lahmgelegt worden. Zur Höhe des geforderten Lösegelds liegen derzeit keine Informationen vor.

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    Die Münchner Wohnungsgesellschaft GWG teilt auf ihrer Homepage lediglich eine "großflächige IT-Störung" mit, weshalb die Gesellschaft derzeit nur telefonisch erreichbar ist. Doch wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg auf Anfrage bestätigte, haben Hacker das Informationssystem der Wohnungsgesellschaft lahmgelegt, indem sie deren Computer verschlüsselten.

    Täter verlangen meist Lösegeld für Entschlüsselung

    Demnach setzten die Täter eine sogenannte Ransom-Software ("Ransom" = Lösegeld) ein, wodurch sie die Systeme der GWG verschlüsselt haben. Für die Entschlüsselung erpressen die Täter dann in der Regel hohe Summen. Zur Höhe des hier geforderten Lösegelds liegen derzeit keine Informationen vor.

    Die Münchner Wohnungsgesellschaft betreut knapp 30.000 Wohnungen und 700 Gewerbeeinheiten. Die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg und die Münchner Polizei ermitteln.

    Am vergangenen Mittwoch berichtete das ARD-Magazin Panorama ausführlich darüber, wie Hacker mittels Ransomware Unternehmen erpressen.

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