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Erntehelfer fehlen im Knoblauchsland | BR24

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Der Bayerische Bauernverband schätzt, dass im Nürnberger Knoblauchsland aktuell etwa 1.500 Saison-Arbeitskräfte in den landwirtschaftlichen Betrieben fehlen.

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Erntehelfer fehlen im Knoblauchsland

Nach Schätzungen des Bayerischen Bauernverbands fehlen im Nürnberger Knoblauchsland aktuell etwa 1.500 Saison-Arbeitskräfte in den landwirtschaftlichen Betrieben. Seit zwei Wochen läuft bereits die Gurkenernte, viele Gemüsesorten folgen bald.

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Für die Gurkenernte fehlen im Nürnberger Knoblauchsland die Erntehelfer. Rund 1.500 Saison-Arbeitskräfte fehlen in den Betrieben. Einige haben ihre Helfer früher als sonst im Jahr nach Franken geholt, bei weitem aber nicht alle, so Jochen Loy vom Bayerischen Bauernverband Nürnberg, Fürth, Erlangen.

Viel zu tun

Die derzeitige Wetterlage mache umfangreiche Arbeiten auf dem Feld und in den Sonderkulturen notwendig. Betriebe hätten nur ein kleines Zeitfenster, um die anstehenden Arbeiten zu erledigen. Aus diesem Grunde werden die Geschäftsstellen des Bayerischen Bauernverbandes in enger Kooperation mit den regionalen Geschäftsstellen der Maschinen- und Betriebshilfsringe in Bayern versuchen, Arbeitskräfte in landwirtschaftliche Betriebe zu vermitteln, so Loy.

Gemüse aus Franken

Das Knoblauchsland im Städtedreieck Nürnberg, Fürth, Erlangen ist eines der größten zusammenhängenden Gemüseanbaugebiete in Deutschland. Auf 1.900 Hektar Freiland und fast 100 Hektar Unterglasflächen wird hier Gemüse produziert. Laut Bauernverband werden aktuell Erntehelfer an vielen Stellen benötigt.

Hier informieren

Alle, die sich angesprochen fühlen, können sich auf den Plattformen https://www.saisonarbeit-in-deutschland.de oder www.daslandhilft.de informieren.