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Fliegerbombe in Nürnberg erfolgreich entschärft | BR24

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Zum zweiten Mal in dieser Woche ist auf einer Baustelle am Rangierbahnhof in der Nürnberger Südstadt eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

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Fliegerbombe in Nürnberg erfolgreich entschärft

Sprengmeister Michael Weiß hat die Fliegerbombe in Nürnberg erfolgreich entschärft. Er benötigte knapp eine halbe Stunde um die zwei Zünder unschädlich zu machen.

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Von
  • BR24 Redaktion
  • Anja Bühling

12:01 Uhr Entschärfung erfolgreich

Sprengmeister Michael Weiß hat die zehn Zentner schwere Fliegerbombe im Süden Nürnbergs erfolgreich entschärft. Gegen 11.30 Uhr hatte er mit der Entschärfung der zwei funktionsfähigen Zünder in einer gesicherten Baugrube in der Bruneckerstraße begonnen, um 12.01 Uhr waren sie erfolgreich entfernt. Nun muss die amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Feuerwehrkran geborgen werden. Erst wenn sie verladen ist, können die Straßensperrungen aufgehoben werden und die Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen, so die Stadt.

11.47 Uhr: Entschärfung läuft

Derzeit ist Sprengmeister Michael Weiß dabei die Fliegerbombe zu entschärfen. Wie lange und wie kompliziert das ist, hängt zum einen davon ab, wie gut die Fliegerbombe erhalten ist. Entscheidend ist außerdem, welchen Zündmechanismus die Fliegerbombe hat. Ist das 500 Kilo schwere Teil auf dem ehemaligen Bahngelände entschärft, wird es abtransportiert.

11.33 Uhr: Die Entschärfung hat begonnen

Wie die Stadt Nürnberg mitteilt, hat Sprengmeister Michael Weiß mit der Entschärfung der Fliegerbombe begonnen.

11.20 Uhr: Sprengmeister überprüft die Lage

Nachdem das gesamte Gebiet geräumt und gesichert ist, bereitet Sprengmeister Michael Weiß alles für die Entschärfung vor. Wenn er fertig ist, wird er sich an den örtlichen Einsatzleiter wenden, der wiederum sein "Go" geben muss. Dann erst wird mit der eigentlichen Arbeit begonnen.

Wegen der Gefahr einer Corona-Ansteckung tragen alle Einsatzkräfte Schutzmasken. Bei der Evakuierung, so der örtliche Einsatzleiter, wurde auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen geachtet. So wurde, sobald Anwohner aus ihren Wohnungen gebeten wurden, immer auf den Mindestabstand geachtet. Alle Einsatzkräfte hätten immer wieder ihre Hände desinfiziert.

10.55 Uhr: Entschärfung wird vorbereitet

Die Entschärfung durch Sprengmeister Michael Weiß ist in Vorbereitung. Geplant war sie für 11.00 Uhr. Die Stadt zählt mittlerweile 106 Personen in der Sammelstelle, zudem – so die Stadt – werden in der Meistersingerhalle auch sechs Hunde und eine Schildkröte betreut.

10.50 Uhr: U-Bahn-Linie 1 mit Ersatzverkehr

Mittlerweile fährt die U1 nach und von Langwasser aus nur noch zwischen den Haltestellen Hardhöhe und Frankenstraße sowie zwischen Langwasser Süd und Bauernfeindstraße. Die Haltestellen zwischen Frankenstraße und Bauernfeindstraße (Hasenbuck) werden nicht bedient.

10.40 Uhr: Michael Weiß wird Bombe entschärfen

Geplant ist, dass Sprengmeister Michael Weiß um 11.00 Uhr mit der Entschärfung beginnt, so der letzte Stand. Er wird dabei keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, wie er in einem NN-Interview nach der Entschärfung einer Fliegerbombe am Montag erklärt hat. Sprengmeister sollen nichts an sich tragen, was sie in ihrer Konzentration oder Bewegungsfreiheit beeinträchtigen könnte.

10.35 Uhr: Evakuierung ist abgeschlossen

Wie die Stadt meldet, ist die Evakuierung des betroffenen Gebietes abgeschlossen. Die Anzahl der Anwohnerinnen und Anwohner, die in der Sammelstelle in der Meistersingerhalle betreut werden, hat sich auf 92 Personen erhöht. Zudem wurden 25 Krankentransporte durchgeführt.

10.15 Uhr: Derzeit 80 Anwohner in der Sammelstelle

Derzeit befinden sich 80 Anwohnerinnen und Anwohner in der Meistersingerhalle, in der die Stadt eine Betreuungsstelle eingerichtet hat. Mittlerweile sind schon drei der fünf von der Evakuierung betroffenen Abschnitte komplett geräumt. Auch der Luftraum über dem Fundort wurde in eine Höhe bis 1.000 Metern gesperrt.

9.30 Uhr Evakuierungsgebiet in fünf Zonen

Die Evakuierung läuft laut Stadt planmäßig. Das betroffene Gebiet ist in fünf Zonen eingeteilt, die derzeit nach und nach geräumt werden. Anwohnerinnen und Anwohner, die keine Ausweichmöglichkeit haben, werden in die Meistersingerhalle gebracht. Dort hat die Stadt eine betreute Sammelstelle eingerichtet.

9.05 Uhr: Schutzwall aus Containern

Wie die Stadt erklärt, wurde der Fundort der Fliegerbombe bereits gestern mit einem Container-Wall gesichert, da er sich auf einer Freifläche befindet. Die Container sollen mögliche Splitter abfangen. Dieser Aufbau besteht aus zwei Reihen Containern, die mit Wasserbehältern gefüllt sind. Dahinter kommen heute noch gefüllte Sandmulden hinzu. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, betont die Stadt.

8.50 Uhr: Beeinträchtigter U-Bahn-Verkehr

Wegen der Evakuierungsmaßnahmen im Bereich des Hasenbuck kommt es zu Abweichungen auf der U-Bahn-Linie 1. Wie die VAG mitteilt, wird die U1 aus und in Richtung Langwasser an der Haltestelle Hasenbuck nicht halten. Die VAG rechnet bis zirka 12.00 Uhr mit Beeinträchtigungen im U-Bahn-Verkehr.

Während der Entschärfung, die derzeit für 11.00 Uhr geplant ist, muss auf der U-Bahn-Linie U1 der Verkehr zwischen Frankenstraße und Bauernfeindstraße in beiden Richtungen komplett unterbrochen werden. Die VAG will einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen den U-Bahn-Haltestellen Frankenstraße und Bauernfeindstraße einrichten.

8.45 Uhr: Sammelstelle Meistersingerhalle für betroffene Anwohner

Die von der Evakuierung betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden in die Sammelstelle in der Meistersingerhalle gebracht. Dafür stehen Shuttlebusse bereit. Die Busse fahren folgende Strecke von der Frankenstraße zur Meistersingerhalle: Frankenstraße – Defreggerstraße/Ingolstädter Straße – Andreas-Hofer-Straße/Ingolstädter Straße – Tiroler Straße/Ingolstädter Straße – Meistersingerhalle.

8.30 Uhr: Luftüberwachung mit Drohnen

Wie die Stadt Nürnberg mitteilt, sind derzeit 320 Kräfte von Polizei, Rettungsdiensten, THW und Feuerwehr im Einsatz. Die Polizei ist unter anderem mit einer Reiterstaffel im Einsatz. Für die Luftüberwachung werden Drohnen eingesetzt.

Wie die Stadt mitgeteilt hat, liegen im Evakuierungsgebiet vier Kindertagesstätten. Die heute geschlossen bleiben müssen: die evangelische Kita Ingolstädter Straße, die Kita Tiroler Straße/Haus für Kinder der Rummelsberger Dienste, die katholische Kita Innsbrucker Straße und die Kita des Bayerischen Roten Kreuzes in der Andreas-Hofer-Straße.

8.00 Uhr: Polizei errichtet Straßensperren – Evakuierung beginnt

Die Polizei meldet, dass sie nun Straßensperren errichtet, um das Gebiet anzuriegeln und für die Entschärfung vorzubereiten. Wie die Stadt Nürnberg mitteilt, beginnt die Evakuierung der rund 2.700 Menschen nun planmäßig an.

Folgende Straßen sind betroffen:

Ingolstädter / Brunecker Str.

Tiroler / Sterzinger Str.

Sachsenstraße / Sterzinger Str.

Gotenstraße / Rieppelstraße

Gerberstraße / Nerzstraße

Ingolstädter Str. Höhe Nr. 172

19.25 Uhr: Bürgertelefon heute bis 23.00 Uhr besetzt

Nach Angaben der Stadt Nürnberg sind bis jetzt 60 Anrufe beim Bürgertelefon eingegangen. Noch bis heute Abend 23.00 Uhr ist das Telefon besetzt: 0911/65 37 54 11

19.20 Uhr: Feuerwehr informiert mit Lautsprecher-Durchsagen

Die Feuerwehr fährt durch das festgelegte Evakuierungsgebiet und informiert mit Lautsprecher-Durchsagen über die Evakuierungsmaßnahmen, die morgen ab 8 Uhr beginnen. Evakuierte BürgerInnen werden in der Meistersingerhalle betreut werden.

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Auf diesem Gelände in Nürnberger Süden sind innerhalb von drei Tagen zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das Gebiet befindet sich bei einer früheren SS-Kaserne und stand stark unter Beschuss.

18.05 Uhr: Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadt Nürnberg hat ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter den Telefonnummern 09 11 / 6 43 75-4 11 und 6 43 75-4 11 erreichbar ist.

Aktuelle Informationen zum Bombenfund im Internet unter:

https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/bombenfund_bruneckerstra sse_200506.html.

18.00 Uhr: Evakuierung beginnt früh um 8.00 Uhr

Die Evakuierung der 2.700 Anwohner soll morgen früh (07.05.) um 8.00 Uhr beginnen. Die Entschärfung ist um 11.00 Uhr geplant. Die

17.50 Uhr: U-Bahn-Linie U1 muss unterbrochen werden

Von der Entschärfung wird auch der öffentliche Nahverkehr betroffen sein. Die U-Bahn-Linie U1 muss kurz vor der Entschärfung bis zu deren Ende unterbrochen werden.

17.34 Uhr: Evakuierung und Entschärfung erst morgen (07.05.)

Die Evakuierung ist für morgen, 7. Mai 2020, geplant. Da sich der Fundort auf freier Fläche befindet, müssen vor der Entschärfung Container als Splitterschutz aufgebaut werden.

17.17 Uhr: Amerikanische Fliegerbombe mit zwei Zündern

Bei dem Fund handelt es sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit 500 Kilogramm Sprengstoff und zwei Aufschlagszündern. Nach Angaben der Stadt ist Sprengmeister Michael Weiß bereits vor Ort. Zur Entschärfung muss eine Evakuierungszone von 500 Metern Umkreis vorbereitet werden. Von der Evakuierung sind 2.700 Anwohner betroffen.

16.30 Uhr: Erneuter Bombenfund

Dieses Mal soll die Fliegerbombe nach ersten Einschätzungen um die zehn Zentner wiegen und damit rund dreimal so schwer sein, wie die Fliegerbombe, die am Montag (04.05.20) erfolgreich entschärft worden war. Wie die Polizei mitteilt, kann es erneut zu starken Verkehrsbehinderungen kommen. In welchem Rahmen evakuiert werden muss, steht derzeit noch nicht fest.

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Es ist bereits die zweite Fliegerbombe, die diese Woche auf einer Baustelle im Nürnberger Süden gefunden wurde. Die Bombe mit 500 Kilogramm Sprengstoff soll am Donnerstag entschärft werden.