| BR24

 
 
© BR

Erneute Grabungen im Fall Frischholz: kein entscheidender Fund

Bei den seit dem Morgen andauernden erneuten Grabungen im Rahmen der Suche nach der 1976 verschwundenen Schülerin Monika Frischholz ist laut Polizei bislang kein besonderer Fund gemacht worden. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums der Oberpfalz sagte dem Bayerischen Rundfunk, dass die Arbeiten in dem Waldstück bei Waldkirch, einem Ortsteil von Georgenberg (Lkr. Neustadt an der Waldnaab) abgeschlossen seien und man den jetzt untersuchten Bereich als Ablageort einer Leiche ausschließen könne.

Erneut Knochenteile gefunden

Zwar wurden auch an diesem Ort, nur wenige Meter von der Stelle der Grabungen der vergangenen Woche entfernt, wieder Knochen gefunden, aber man gehe davon aus, dass diese von Tieren stammen. Auch diese Knochen werden nun rechtsmedizinisch untersucht.

Bei den aktuellen Grabungen, die gegen 9 Uhr begonnen hatten, waren rund 20 Polizisten im Einsatz - neben Beamten der Kriminalpolizei Weiden auch Angehörige der Tatortgruppe des Bundeskriminalamts und einer technischen Einsatzeinheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

Monika Frischholz seit 1976 vermisst

Die damals zwölf Jahre alte Schülerin aus Flossenbürg verschwand 1976 spurlos. Die Ermittlungsgruppe geht von einem Mord aus und hat seit den ersten Grabungen in dem Waldstück in der vergangenen Woche zehn neue Zeugenhinweise bekommen, die nun geprüft werden.

10.000 Euro Belohnung für Hinweise

Das Bayerische Landeskriminalamt hat nach wie vor eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen können, ausgesetzt. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise.

Monika Frischholz ist seit fast 43 Jahren spurlos verschwunden.

Monika Frischholz ist seit fast 43 Jahren spurlos verschwunden.