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Erneut vier mutmaßliche Schleuser und 21 Migranten festgenommen | BR24

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Vier mutmaßliche Schleuser und 21 Migranten festgenommen (Symbolbild)

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    Erneut vier mutmaßliche Schleuser und 21 Migranten festgenommen

    In Niederbayern sind erneut mutmaßliche Schleuser aufgegriffen worden. Die vier Männer sollen 21 Menschen syrischer Staatsangehörigkeit über die deutsch-tschechische Grenze geschleust haben.

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    Die Bundespolizei Passau hat in der Nacht von Dienstag (17.11.) auf Mittwoch im Bereich Freyung erneut mehrere Migranten aufgegriffen und dabei vier mutmaßliche Abholer und Schleuser gefasst.

    Am Dienstag gegen 21 Uhr stellte die Polizei nach einem Bürgerhinweis sieben syrische Staatsangehörige am Ortsausgang Philippsreut fest. Die zwischen 16 und 35 Jahre alten Jugendlichen und Männer konnten keine Ausweisdokumente vorlegen. Kurz darauf kontrollierten Bundespolizisten im selben Ort ein vermutliches Abholfahrzeug. Der syrische Fahrer wurde festgenommen und zusammen mit den Geschleusten zum Bundespolizeirevier Freyung gebracht.

    Unerlaubt von Tschechien nach Deutschland geschleust

    Gegen 2 Uhr überprüfte die Bundespolizei einen BMW mit deutscher Zulassung am Parkplatz Herzogsreut. Der Fahrzeuglenker aus Syrien wies sich mit einem deutschen Aufenthaltstitel aus, die vier syrischen Mitfahrer hatten keine Pässe bei sich. Eine halbe Stunde später stellte eine Streife in der Ortsmitte in Philippsreut elf weitere syrische Personen fest. Auch diese jungen Frauen und Männer wurden unerlaubt von Tschechien nach Deutschland geschleust. Am frühen Morgen konnte die Bundespolizei ein weiteres Abholfahrzeug feststellen. Da sich während der Kontrolle der Verdacht erhärtete, dass die zwei syrischen Männer ebenfalls als Abholer fungieren sollten, wurden sie festgenommen und zum Bundespolizeirevier Freyung gebracht.

    Anzeige wegen unerlaubter Einreise

    Die mutmaßlichen Schleuser und Abholer erhalten Anzeigen aufgrund des Einschleusens von Ausländern. 21 Geschleuste wurden nach der polizeilichen Sachbearbeitung an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bzw. an die zuständigen Jugendämter übergeben und wegen unerlaubter Einreise angezeigt. Ein Person soll nach Griechenland zurückgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Großschleusung übernahm der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Passau.

    Bereits Anfang November griff die Polizei mehrere mutmaßliche Schleuser und illegal eingereiste Geflüchtete auf.

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