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Erneut Mobilfunkmast in München in Brand gesetzt | BR24

© Berufsfeuerwehr München

Mobilfunkmast in München-Neuperlach in Flammen

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    Erneut Mobilfunkmast in München in Brand gesetzt

    Wieder ist in München ein Mobilfunkmast in Brand gesetzt worden. Dieses Mal in Neuperlach. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Es ist der fünfte Vorfall dieser Art seit November letzten Jahres.

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    In München ist erneut ein Mobilfunkmast in Brand gesetzt worden. In der vergangenen Nacht hörten Zeugen in München-Neuperlach im Bereich des Theodor-Heuss-Platzes einen lauten Knall. Anschließend stand der Mobilfunkmast in Flammen. Am benachbarten Gebäude der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien zerbarsten durch die Hitze des Feuers mehrere Fensterscheiben.

    Brandstiftung liegt vor

    Brandfahnder stellten fest, dass Brandstiftung vorliegt. Das Kommissariat für linkspolitisch motivierte Straftaten ermittelt. Der Schaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt.

    Wieso der Funkmast Feuer gefangen habe, sei noch unklar, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nach Angaben der Feuerwehr dauerte der Einsatz bis in die frühen Morgenstunden an. Der brennende Mast habe im Dunkeln "wie eine große Fackel" ausgesehen, hieß es weiter. Verletzt wurde niemand. Der Sendemast wurde von den Stadtwerken vom Stromnetz getrennt.

    Mehrere Sendemasten im vergangenen Jahr angezündet

    Im Februar hatten Unbekannte die Trafohäuschen neben einem Mobilfunkmast im Perlacher Forst angezündet, Ende Mai den Funkmast auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks in Freimann, zuvor Kabelstränge an einer Brücke und im November einen 40 Meter hohen Sendemast im Stadtteil Nymphenburg.

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