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Ermittlungen wegen Veruntreuung am Klinikum Fürth | BR24

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Ermittlungen wegen Veruntreuung am Klinikum Fürth. Ein Mitarbeiter wurde festgenommen.

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    Ermittlungen wegen Veruntreuung am Klinikum Fürth

    Wegen des Verdachts auf Untreue sowie Bestechung und Bestechlichkeit hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gegen einen Mitarbeiter des Klinikums Fürth ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 44-Jährige wurde bereits festgenommen.

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    Das Klinikum selbst hat zu diesem Vorfall Anzeige erstattet. "Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2019 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband sind wir auf Ungereimtheiten gestoßen, die wir natürlich sofort überprüft und proaktiv entsprechende Schritte eingeleitet haben", so Klinikvorstand Peter Krappmann.

    Aufträge an Drittfirmen vergeben

    Ein Angestellter des Klinikums Fürth war in verantwortlicher Position in der Verwaltungsabteilung des Klinikums Fürth tätig. Er soll Aufträge für Leistungen, die er aufgrund seines Arbeitsverhältnisses selbst hätte erbringen müssen, an eine Drittfirma vergeben hat. An diesem Unternehmen soll er zudem er selbst beteiligt gewesen sein.

    Durchsuchungen in Wohn- und Geschäftsräumen

    Außerdem soll er weitere Aufträge an die Firma eines Bekannten vergeben haben. Die Rechnungen dieser beiden Firmen soll der Beschuldigte zur Zahlung freigegeben haben, obwohl keine nachweisbaren Leistungen erbracht worden sein sollen. Dem Klinikum Fürth soll dadurch ein Schaden in mittlerer sechsstelliger Höhe entstanden sein. Am Mittwoch (20.08.2020) wurden nun verschiedene Wohn- und Geschäftsräume in Mittel- und Oberfranken durchsucht. Die sichergestellten Beweismittel müssen jetzt ausgewertet werden.

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