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Ermittlungen nach Brauerei-Brand mit Millionenschaden | BR24

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Ein Brand in einer Brauerei im niederbayerischen Moos hat vermutlich einen Millionenschaden verursacht. Das Feuer war laut Polizei am Sonntagabend im Heiz- und Kraftwerk des Unternehmens im Landkreis Deggendorf ausgebrochen.

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Ermittlungen nach Brauerei-Brand mit Millionenschaden

Nach dem Brand eines Heizkraftwerks auf dem Gelände der Arcobräu-Brauerei in Moos im Landkreis Deggendorf ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Ersten Schätzungen zufolge liegt die Schadenshöhe im Millionenbereich. Die Brandursache ist noch unklar.

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Von
  • Konstantin König
  • BR24 Redaktion

Nach dem Brand auf dem Gelände der Arcobräu-Brauerei Im niederbayerischen Moos im Landkreis Deggendorf ist die Brandursache immer noch unklar. Die Kripo Deggendorf hat jetzt die Ermittlungen übernommen.

Bisher keine Hinweise auf Brandstiftung

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern auf BR-Anfrage mitteilt, werden die Brandermittler immer gerufen, wenn die vermutete Schadenshöhe 100.000 Euro übersteigt. Ersten Schätzungen zufolge lag die Schadenshöhe im Millionenbereich. Aktuell gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass das Feuer durch Brandstiftung ausgebrochen ist.

Nun schätzt der Direktor der Arcobräu-Brauerei, Holger Fichtel, den Sachschaden auf bis zu acht Millionen Euro. Das Heizkraftwerk der Arco Clean Energy GmbH & Co. KG versorgt die Arcobräu-Brauerei und Teile der Gemeinde Moos mit Energie. Die Brauerei ist der größte Kunde. Brandermittler der Kriminalpolizei sind vor Ort, um die Brandursache herauszufinden. Wie Brauereidirektor Fichtel sagt, muss die Produktion der Arcobräu-Brauerei heute stillstehen. Erst morgen kann durch eine mobile Energieversorgung der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Feuerwehr bekämpft noch letzte Glutnester

Gegen Mitternacht waren die Feuerwehren alarmiert worden, die Ortsfeuerwehr Moos ist aktuell immer noch für eine Brandwache vor Ort. Wie der Kommandant Thomas Zießler auf BR-Anfrage mitteilt, ist am Vormittag ein Glutnest in der Isolierung wieder aufgeflammt. Die Brandwache werde noch bis Mittag andauern. Das Gebäude ist völlig zerstört.

Gefrierendes Löschwasser erschwerte Löscharbeiten

Laut Zießler wurden die Löscharbeiten durch die Minusgrade erschwert. Das Löschwasser ist demnach auf dem Boden gefroren, alles wurde glatt. Der Bauhof musste deswegen regelmäßig Salz streuen. Verletzt wurde bei den Löscharbeiten bisher niemand, insgesamt waren sieben Feuerwehren im Einsatz.

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Die Brandruine auf dem Gelände der Arcobräu-Brauerei in Moos.

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