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Erlöserschwestern seit fünf Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv | BR24

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Würzburger Erlöserschwestern versorgen Flüchtlinge in ihrem Kloster.

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    Erlöserschwestern seit fünf Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv

    Seit Fünf Jahren helfen die Schwestern der Würzburger Kongregation der Erlöserschwestern Flüchtlingen in Deutschland. Seitdem ist ein breites Hilfsnetzwerk mit teilweise bayernweit einzigartigen Angeboten entstanden.

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    Die Erlöserschwestern bauten unter anderem eine bislang einmalige psychosoziale Beratung auf, die bis heute ohne öffentliche Mittel komplett von der Kongregation finanziert wird. In Würzburg ist außerdem ein Chor und eine solidarische Musikschule entstanden. Ein syrischer Flüchtling hat eine feste Stelle als Hausmeister erhalten.

    © Achim Winkelmann/BR-Mainfranken

    Ein syrischer Flüchtling arbeitet jetzt als Hausmeister bei den Erlöserschwestern.

    Schwestern haben Flüchtlinge ins Kloster aufgenommen

    Seit 2017 betreuen die Schwestern jeweils 60 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in ihren Mauern – Alleinerziehende, Schwangere und Schwerkranke Menschen. "Teilweise sind das auch Sterbende, es kommen seitdem aber auch viele Kinder bei uns im Kloster auf die Welt", sagte die Generaloberin Monika Edinger.

    © BR/Tino Müller

    Das Kloster-Areal in Würzburg. Die Köngregation der Erlöserschwestern hat hier ihren Sitz.

    Hilfe bei der Wohnungssuche

    Schwester Monika Edinger bezeichnete die Erfahrungen als überwiegend positiv. Eine große Herausforderung sei weiterhin die Wohnungsvermittlung für anerkannte Flüchtlinge. "Da gibt es noch immer große Vorbehalte und das ist schade, denn sobald sich Vermieter und Mieter kennenlernen sieht das oft ganz anders aus", sagte Schwester Monika Edinger.

    © picture-alliance/dpa

    Monika Edinger, Generaloberin der Erlöserschwestern