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Demo in Erlangen gegen die Bebauung
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Autoren

Michael Reiner
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Demo in Erlangen gegen die Bebauung

Die Mehrheit der Erlanger Stadträte will untersuchen lassen, ob dort auf einem Teil der Fläche in den nächsten 20 Jahren rund 4.500 neue Wohnungen entstehen können. Damit wollen SPD, Grüne und FDP im Rathaus auf die angespannte Situation auf dem Erlanger Miet- und Immobilienmarkt reagieren. Die im Stadtgebiet noch vorhandenen Bauflächen reichen aus ihrer Sicht nicht aus, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken.

Gegner wollen Ackerflächen erhalten

Die Opposition im Rathaus - CSU, ÖDP, Freie Wählergemeinschaft und Erlanger Linke - hat gemeinsam mit einer Bürgerinitiative einen Bürgerentscheid über die geplante städtebauliche Entwicklungsmaßnahme durchgesetzt. Die Gegner wollen mit dem Entscheid die vorbereitenden Untersuchungen dazu verhindern. Aus ihrer Sicht gibt es noch ausreichend freie Bauflächen in der Stadt. Zudem zweifeln sie die Prognosen der Stadt an, dass die Erlanger Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten weiterhin stark wachsen werde. Die betroffenen Bauern kämpfen dafür, dass ihre wertvollen Ackerflächen nicht vernichtet werden.