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Bäume müssen Erlanger Bergkirchweih weichen | BR24

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Am 6. Juni beginnt in Erlangen die fünfte Jahreszeit: Die Bergkirchweih wird eröffnet. Neben den traditionellen Bierkellern ist die Sicherheit der Gäste das Wichtigste. Damit die gewährleistet ist, müssen rund ums Gelände Bäume gefällt werden.

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Bäume müssen Erlanger Bergkirchweih weichen

Am 6. Juni beginnt in Erlangen die fünfte Jahreszeit: Die Bergkirchweih wird eröffnet. Neben den traditionellen Bierkellern ist die Sicherheit der Gäste das Wichtigste. Damit die gewährleistet ist, müssen rund ums Gelände Bäume gefällt werden.

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Weil die Trockenheit in den vergangenen Hitzesommern den Bäumen auf dem Gelände der Erlanger Bergkirchweih zu sehr zugesetzt hat, müssen nun 28 von ihnen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Das wird den Charakter der traditionsreichen und schattigen Kirchweih verändern, sagte Elisabeth Preuß (FDP), Bürgermeisterin von Erlangen.

Schattenspender müssen weichen

"Das ist natürlich nicht schön. Es ist ja gerade schön im Schatten zu sitzen. Aber man muss ganz klar sagen: Wenn was passiert, wird dann keiner sagen, dass es im Schatten schöner ist, als in der Sonne. Sondern da werden alle sagen: Stadt, warum hast du nicht die unsicheren Bäume entfernt?", sagte Preuß dem Bayerischen Rundfunk.

Ein weiterer Nachteil für die Standsicherheit der Bäume auf dem Berg ist die Beschaffenheit des Bodens. Viele Steine und ein hoher Sandanteil prägen das Gelände, sagt Christoph Kintopp vom Erlanger Betrieb für Stadtgrün – schlechte Voraussetzungen für gutes Wachstum. Bis zum Anstich am 6. Juni sollen alle kaputten Bäume gefällt sein. Nachgepflanzt wird dann im Herbst.