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Erlangen: "Fridays for Future"-Protest zeigt ersten Erfolg | BR24

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Erlangen soll den Klimanotstand ausrufen. Das forderten junge Klimaschützer auf einer Bürgerversammlung am Donnerstagabend (27.3.19). Die Forderung wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen.

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Erlangen: "Fridays for Future"-Protest zeigt ersten Erfolg

Jeden Freitag demonstrieren Schüler für echten Klimaschutz. In Erlangen trugen rund 45 Jugendliche ihren Protest gestern Abend in eine Bürgerversammlung und forderten die Stadt dazu auf, den Klimanotstand auszurufen – mit einem ersten Erfolg.

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Mit überwältigender Mehrheit hat die Erlanger Bürgerversammlung gestern Abend (27.03.19) für einen Antrag von jungen Klimaschützer gestimmt, in dem die Stadt dazu aufgefordert wird, den Klimanotstand auszurufen. Damit soll die Grundlage für schnelle Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt und eine entsprechende Umwidmung von Geldern geschaffen werden.

Antrag unter großem Applaus angenommen

Rund 45 Jugendliche, die Teil der "Fridays For Future"-Bewegung sind, hatten den Antrag eingebracht. Darin wird der Stadtrat aufgefordert, "die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität anzuerkennen". Unter großem Applaus wurde der Antrag mit nur einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen von allen Anwesenden – auch der teilnehmenden Stadtspitze – angenommen.

OB Janik lobt das Engagement der Jugendlichen

Der Stadtrat muss sich nun innerhalb von drei Monaten mit dem Antrag befassen und den Jugendlichen eine Antwort auf ihre Forderungen geben. Oberbürgermeister Florian Janik lobte das große Engagement der Jugendlichen und sagte: "Wenn Sie unter der Woche, um so eine Uhrzeit, in so großer Zahl auf eine Bürgerversammlung gehen, dann ist das deutliches Zeichen dafür, dass Sie es ernst meinen."

Erster Gesprächstermin vereinbart

Kommenden Dienstag ist ein erster Gesprächstermin mit den Jugendlichen geplant, bei dem ausgelotet werden soll, wie die Stadt nun konkret aktiv werden kann, um den Klimawandel einzudämmen.