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Junge Klimaschützer der Fridays for Future-Bewegung in der Bürgerversammlung in Erlangen
© BR-Studio Franken / Julia Demel
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Junge Klimaschützer der Fridays for Future-Bewegung in der Bürgerversammlung in Erlangen

Mit überwältigender Mehrheit hat die Erlanger Bürgerversammlung gestern Abend (27.03.19) für einen Antrag von jungen Klimaschützer gestimmt, in dem die Stadt dazu aufgefordert wird, den Klimanotstand auszurufen. Damit soll die Grundlage für schnelle Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt und eine entsprechende Umwidmung von Geldern geschaffen werden.

Antrag unter großem Applaus angenommen

Rund 45 Jugendliche, die Teil der "Fridays For Future"-Bewegung sind, hatten den Antrag eingebracht. Darin wird der Stadtrat aufgefordert, "die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität anzuerkennen". Unter großem Applaus wurde der Antrag mit nur einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen von allen Anwesenden – auch der teilnehmenden Stadtspitze – angenommen.

OB Janik lobt das Engagement der Jugendlichen

Der Stadtrat muss sich nun innerhalb von drei Monaten mit dem Antrag befassen und den Jugendlichen eine Antwort auf ihre Forderungen geben. Oberbürgermeister Florian Janik lobte das große Engagement der Jugendlichen und sagte: "Wenn Sie unter der Woche, um so eine Uhrzeit, in so großer Zahl auf eine Bürgerversammlung gehen, dann ist das deutliches Zeichen dafür, dass Sie es ernst meinen."

Erster Gesprächstermin vereinbart

Kommenden Dienstag ist ein erster Gesprächstermin mit den Jugendlichen geplant, bei dem ausgelotet werden soll, wie die Stadt nun konkret aktiv werden kann, um den Klimawandel einzudämmen.