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Archivbild: Schweres Gerät ist von Nöten, wenn die Bahn Probebohrungen macht

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    Erkundungsbohrungen für Brennernordzulauf bei Grafing gestartet

    Die Deutsche Bahn hat mit den Erkundungsbohrungen für den Bau des Brennernordzulaufs begonnen. Auf dem Abschnitt zwischen Grafing und Ostermünchen wird so der Baugrund untersucht, um Erkenntnisse für den geeignetsten Trassenverlauf zu gewinnen.

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    Von
    • Joanna Thurow

    Jetzt geht es an die "Feinerkundung" der Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel. Auf dem 20 Kilometer langen Abschnitt soll eine zweigleisige Trasse entstehen. Die Untersuchung sollen helfen, in den weiteren Planungen Risiken in Hinblick auf Genehmigung, Bau und Betrieb auszuschließen.

    Bohrpunkte über mehre Gemeinden verteilt

    Die Bohrungen finden in den Gemeinden Aßling, Emmering, Grafing, Bruck, Ebersberg und Tuntenhausen statt. Die Bohrungen erfolgen überwiegend auf öffentlichen Grundstücken oder privatem Gelände der Deutschen Bahn. Die Bohrpunkte verteilen sich über den gesamten Planungsraum.

    Genauer Trassenverlauf steht noch nicht fest

    Bisher ist noch keine Entscheidung gefallen, wo genau diese Trasse zwischen Grafing und Ostermünchen verlaufen soll. Deswegen sind die Erkundungsbohrungen wichtig. Die Erkenntnisse aus diesen Bohrungen dürften bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen. Projektleiter Dieter Müller betonte: "Es geht uns darum, in einem offenen und transparenten Planungsprozess gemeinsam mit der Region die Trasse zu finden, die für Mensch und Natur die geringste Betroffenheit auslöst."

    Immer wieder Proteste zu geplanten Strecken

    Trassenfragen sind meistens heikel und umstritten, wenn die Bahn etwas bauen will. Dem Konzern geht es darum, den Bau möglichst problemlos ablaufen zu lassen. Erfahrungsgemäß kommt es aber immer wieder zu Protesten. Vor allem der Streckenverlauf im Inntal ist hoch umstritten. Hier hat die Bahn vor kurzem die favorisierte Trasse vorgestellt. Sie soll zu etwa 80 Prozent in einem Tunnel östlich des Inns verlaufen.

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