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Waldbrandgefahr: Luftbeobachtung über Mittel- und Oberfranken | BR24

© BR/Andrea Kwasniok

Großübung der mittelfränkischen Luftbeobachter. Erhöhte Waldbrandgefahr macht Luftbeobachtung über Franken schon jetzt im April nötig.

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Waldbrandgefahr: Luftbeobachtung über Mittel- und Oberfranken

Die anhaltende Trockenheit und steigende Temperaturen führen schon jetzt zu erhöhter Waldbrandgefahr. Deshalb starten über die Ostertage schon die ersten Flieger zur Luftbeobachtung. Das haben die Regierungen von Mittel- und Oberfranken mitgeteilt.

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In Mittel-, Ober- und Unterfranken werden schon über die Ostertage die ersten Beobachtungsflüge starten. Weil es in den vergangenen Wochen zu wenig geregnet hat und derzeit die Temperaturen steigen, ist die "noch winterdürre Vegetation brandgefährdet", so die Regierung von Mittelfranken in einer Mitteilung. In Abstimmung mit der bayerischen Forstverwaltung hat die Behörde daher über die Ostertage zwischen Karfreitag, den 19. April, und Montag, den 22. April, vorbeugend Luftbeobachtung angeordnet. Zu derselben Maßnahme haben sich auch die Regierungen von Ober- und Unterfranken entschieden.

Ehrenamtliche Piloten der Luftrettungsstaffel

Die Beobachtungsflüge in Mittelfranken finden in den Nachmittagsstunden statt und starten an je einem Tag von den Stützpunkten in Gunzenhausen, Weißenburg, Rothenburg und Ansbach aus. Die ehrenamtlichen Piloten der Luftrettungsstaffel Mittelfranken werden von eigens dafür ausgebildeten Luftbeobachtern der Feuerwehr und der Forstbehörden begleitet. Die Einsatzkosten werden aus dem Katastrophenschutzfond der Regierung von Mittelfranken beglichen. Auch an Bord der oberfränkischen Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die Wälder auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Entdecken sie von oben Flammen, werden die zuständigen Feuerwehren alarmiert und über Funk zum Brandherd dirigiert.

Kein offenes Feuer, nicht rauchen

Weil die Meteorologen sonniges und warmes Osterwetter vorhersagen, muss in Wald und Flur mit vielen Ausflüglern gerechnet werden. Die Regierungen appellieren an alle Waldbesucher, keinesfalls mit offenen Feuer zu hantieren oder zu rauchen. So wird darum gebeten, das von Anfang März bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten. Eine achtlos weggeworfene Zigarette könne einen folgenschweren Brand auslösen. Wer sein Auto in einem Waldgebiet parkt, sollte ebenfalls äußerst vorsichtig sein. Durch heiße Fahrzeugkatalysatoren können sich trockene Zweige und Nadeln leicht entzünden.

© BR

Übung der Luftbeobachter-Staffel: In regelmäßigen Abständen üben Luftbeobachter, wie sie Waldbrände schnell erkennen und handeln können. Dadurch soll die Einsatzqualifikation und die Waldbrand-Früherkennung auf einem hohen Niveau gehalten werden.