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Erfinder aus Schwaben entwickelt "Masken-Etui" für unterwegs | BR24

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Wohin mit der Mund-Nasen-Maske, wenn man sie gerade nicht auf hat? Rolf Kuntz aus Senden hat sich darüber Gedanken gemacht.

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Erfinder aus Schwaben entwickelt "Masken-Etui" für unterwegs

Wohin mit der Mund-Nasen-Maske, wenn man sie gerade nicht auf hat? In die Hosentasche stopfen oder einfach unterm Kinn baumeln lassen? Das geht besser, dachte sich ein Tüftler aus Senden und hat da etwas entwickelt.

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Einmal der Länge und einmal der Breite nach faltet Rolf Kuntz eine Plastikfolie. Außen herum spannt er das Gummiband, das eigentlich den Mund-Nase-Schutz hinter dem Ohr fixiert.

"Maskenkeeper" nennt der Rentner seine Entwicklung, ein kleines Etui für den Mund-Nase-Schutz. "Ich habe versucht, das scheckkartengroß zu machen", erklärt Kuntz. Wer einen großen Geldbeutel habe, könne die Maske mit der Verpackung dort rein stecken.

Masken-Etui aus Recycling-Material

Als die Masken eingeführt wurden, war Kuntz schnell klar: Die Menschen werden längere Zeit Masken tragen müssen. Doch wie verstaut man sie am besten? Dort, wo Masken schon seit Jahren zum Einsatz kommen, in Asien, stieß Kuntz auf Lösungen, die ihn aber nicht überzeugten.

Also entwickelte er seine eigene Variante, mit abgerundeten Ecken, weil die angenehmer in Taschen zu tragen ist. Außerdem besteht sie aus recyceltem PET, denn der Stoff, aus dem auch Getränkeflaschen gefertigt werden, lässt sich leicht reinigen.

Maske ordentlich verstaut statt verknüllt

Zehn dieser "Maskenkeeper" kosten zehn Euro. Bei weniger Exemplaren lohne sich der Versand nicht, sagt Kuntz. Ob sich das Etui für den Kunden lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Ordentlicher als mit zerknüllter Maske in der Tasche ist es allemal.

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