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Entwarnung: Weder Bomben noch Evakuierung am Klinikum Fürth | BR24

© BR/Michael Reiner

Klinikum Fürth muss nicht evakuiert werden

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    Entwarnung: Weder Bomben noch Evakuierung am Klinikum Fürth

    Erleichterung in Fürth: Rund um das Klinikum liegen doch keine Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Für alle acht Verdachtspunkte kann Entwarnung gegeben werden.

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    Das Klinikum Fürth ist sehr erleichtert, denn ohne Bombe gibt es auch keine Evakuierung, so Dr. Manfred Wagner, Medizinischer Direktor und Leiter des Krisenstabs Bombe. In den beiden ehemaligen Bombenkratern, die größer als vermutet waren, musste bis zu 5 Metern Tiefe gegraben werden, bis zum einstigen Bomben-Detonationspunkt.

    Altes Geschirr, Wasserleitungen, Champagnerflaschen

    Dabei seien Splitter einer 250kg- bis 500kg-Bombe sowie von Stab-Brand-Bomben gefunden worden. Außerdem seien bei den Bergungsarbeiten alte Wasserleitungen, altes Geschirr, Champagner-Flaschen, ein Nachttopf, Sodawasser-Flaschen und Kosmetik-Tiegel ausgegraben worden. Für Truppführer Roland Möller nichts Ungewöhnliches: "Bombenkrater wurden damals von der Bevölkerung als Müllhalde genutzt".

    Patienten, Senioren und 16.000 Anwohner drohte Evakuierung

    Aufgrund alter Luftbildaufnahmen waren Bombentreffer aus dem Zweiten Weltkrieg ausgemacht worden. Diese befinden sich auf dem Baustellengelände des Klinik-Erweiterungsbaus. Bei einem eventuellen Blindgänger-Fund hätten alle Patienten des Klinikums sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen evakuiert werden müssen, außerdem 16.000 Menschen, die in der näheren Umgebung wohnen.

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