Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Entwarnung in Landshut: Fliegerbombe ohne Zünder | BR24

© BR

Direkt neben dem Landshuter Kinderkrankenhaus stieß ein Baggerfahrer auf eine Fliegerbombe. Die Evakuierung der Klinik wurde bereits vorbereitet. Letztlich konnte der Sprengstoffräumdienst aber Entwarnung geben: Der Bombe fehlte der Zünder.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Entwarnung in Landshut: Fliegerbombe ohne Zünder

Von der in Landshut gefundenen Fliegerbombe geht keine Gefahr aus. Die Bombe hat laut Kampfmittelräumdienst keinen Zünder und wird nun von den Fachleuten entsorgt. Ein nahe gelegenes Kinderkrankenhaus muss somit nicht evakuiert werden.

Per Mail sharen

Von der Fliegerbombe, die um kurz nach 9 Uhr in der Nähe des Landshuter Kinderkrankenhauses St. Marien gefunden wurde, geht keine Gefahr aus. Das teilte die Feuerwehr Landshut mit. Ein Sprengmeister stellte fest, dass die Bombe keinen Zünder hat, also vollkommen ungefährlich ist. Die Evakuierungsvorbereitungen wurden abgebrochen. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, handelt es sich um einen amerikanischen Blindgänger. Sie wiegt 100 lbs, was ungefähr 50 Kilogramm entspricht.

Blindgänger wird entsorgt

Die Feuerwehr rückte ab, die großräumige Sperrung des Geländes wurde aufgehoben. Die Bombe wird von Fachleuten entsorgt, hieß es. Sechs Menschen hatten zwischenzeitlich ihre Häuser nahe des Fundortes an der Grillparzerstraße verlassen müssen, teilt die Polizei mit. Auch sie durften zurück.

Bei Bauarbeiten entdeckt

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Bauarbeiten in der Grillparzerstraße gefunden worden - in der Nähe des Kinderkrankenhauses St. Marien. Einige Zeit war nicht klar, ob das ganze Krankenhaus evakuiert werden muss. Die Bauarbeiten waren sofort eingestellt und das Gelände vorsorglich großräumig gesperrt worden.