Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Entwarnung: Fliegerbombe in Nürnberg erfolgreich entschärft | BR24

© In Nürnberg haben Sprengstoffexperten den Rest einer britischen Weltkriegs-Bombe unschädlich gemacht. Arbeiter hatten den Blindgänger im Schlamm es Wöhrder Sees entdeckt - einem beliebten Ausflugsziel.

In Nürnberg haben Sprengstoffexperten den Rest einer britischen Weltkriegs-Bombe unschädlich gemacht. Arbeiter hatten den Blindgänger im Schlamm es Wöhrder Sees entdeckt - einem beliebten Ausflugsziel.

1
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Entwarnung: Fliegerbombe in Nürnberg erfolgreich entschärft

Die Fliegerbombe im Wöhrder See bei Nürnberg ist erfolgreich entschärft worden. Knapp 2.500 Menschen können wieder in ihre Wohnungen zurück. Vorsorglich wurden alle Häuser in einem Umkreis von 500 Metern evakuiert.

1
Per Mail sharen
Teilen

Bei dem Bombenfund am Wöhrder See handelte es sich um einen Teil einer ursprünglich etwa 500 Kilogramm schweren britischen Fliegerbombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg. Der gefundene Teil enthielt laut Angaben der Stadt Nürnberg etwa 150 Kilogramm Sprengstoff. Der Sprengkörper wurde bei Baggerarbeiten am See entdeckt und auf einer schwimmenden Arbeitsinsel bis zur Entschärfung gelagert.

Zwei Flüge mussten warten

Am Nürnberger Flughafen durfte in der Zeit von 18 bis 18.30 Uhr kein Flugzeug landen. In diesem Zeitraum waren zwei ankommende Flüge aus Krakau und Zürich geplant. Abflüge waren trotz der Bombenentschärfung möglich, da diese das Evakuierungsgebiet meiden konnten. Kurz nach der Bombenentschärfung durch Sprengmeister Michael Weiß normalisierte sich der Flugbetrieb wieder.

Verkehrsbehinderungen bis 22 Uhr

Der Fundort lag nahe der Dr.-Gustav-Heinemann-Brücke am Wöhrder See in Nürnberg. Zur Sicherheit wurde eine Sperrzone von 500 Metern eingerichtet und alle darin liegenden Gebäude evakuiert – auch das nach dem Fernmeldeturm zweithöchste Gebäude in Nürnberg, der Business Tower mit seinen 34 Stockwerken. Einige Straßenbahn- und Busverbindungen mussten vorübergehend gestrichen werden. Die Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) Nürnberg rechnet noch mit Behinderungen bei Bus- und Straßenbahnverbindungen bis 22 Uhr.