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Entspannte Lage an Grenzen in Niederbayern und Oberpfalz | BR24

© dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Deutsch-tschechische Grenze bei Furth im Wald: An den Oberpfälzer und niederbayerischen Übergängen blieb die Lage am Freitagmorgen ruhig.

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    Entspannte Lage an Grenzen in Niederbayern und Oberpfalz

    An der deutsch-tschechischen Grenze gelten nun verschärfte Regeln für Grenzgänger. Pendler brauchen seit gestern eine Bescheinigung der Kreisverwaltungsbehörden. An den niederbayerischen und Oberpfälzer Übergängen blieben Probleme bisher aber aus.

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    Von
    • Michael Wagner
    • Konstantin König
    • BR24 Redaktion

    Wer zur Arbeit über die deutsch-tschechische Grenze nach Bayern will, braucht jetzt definitiv eine Bescheinigung der Kreisverwaltungsbehörden. Die Polizei in Niederbayern und der Oberpfalz zog am Freitagvormittag nach den Staus der Vortage ein positives Zwischenfazit: An den Grenzübergängen sei die Lage größtenteils ruhig geblieben.

    Kaum Probleme an Oberpfälzer Grenzen

    Die Verkehrslage an den Oberpfälzer Grenzübergängen zu Tschechien in Waidhaus im Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Furth im Wald im Landkreis Cham sei am Freitagmorgen entspannt geblieben, so das Polizeipräsidium Oberpfalz.

    Lediglich am Grenzübergang Furth im Wald habe sich in den frühen Morgenstunden auf tschechischer Seite auf der B20 kurzzeitig ein Stau gebildet. Die neuen Corona-Regelungen, die jetzt strikt für den Grenzübertritt gelten, seien "kein großes Thema", so ein Sprecher auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks. Wer eine Bescheinigung brauche, habe diese dabei.

    Bundespolizei in Niederbayern: Lage hat sich "eingependelt"

    Auch an den deutsch-tschechischen Grenzübergängen in Niederbayern zeigte sich die Situation entspannter, obwohl seit Mitternacht die Pendlerbescheinigungen der Kreisverwaltungsbehörden verpflichtend sind.

    Wie ein Sprecher der Bundespolizei Passau auf BR-Anfrage mitteilt, gab weder in Bayerisch Eisenstein im Landkreis Regen noch in Philippsreut im Landkreis Freyung-Grafenau längere Staus. Die Lage habe sich im wahrsten Sinne des Wortes "eingependelt" - der Großteil der Menschen, die über die Grenze wollten, habe sowohl den negativen Coronatest als auch die Bescheinigung eines Landratsamts über eine Arbeit in systemrelevanten Berufen parat, so der Sprecher weiter.

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