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Enkeltrick: 46-Jähriger wegen zwölf Fällen vor Gericht | BR24

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Weil er mit dem sogenannten Enkeltrick 24.000 Euro erbeutet haben soll, muss sich ein 46 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Gerichtssprecher Friedrich Weitner erklärt den Fall.

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Enkeltrick: 46-Jähriger wegen zwölf Fällen vor Gericht

Weil er mit dem sogenannten Enkeltrick 24.000 Euro erbeutet haben soll, muss sich ab heute ein 46 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Der Angeklagte soll mindestens noch drei weitere, unbekannte Komplizen gehabt haben.

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Der Angeklagte soll sich mit mindesten drei weiteren unbekannten Tätern zusammengetan haben, um sich mit dem Enkeltrick eine Einnahmequelle zu verschaffen. Laut Staatsanwaltschaft riefen die Täter in mindestens zwölf Fällen bei russischsprachigen, vorwiegend älteren Personen in Weißenburg, Nürnberg, Erlangen und Lauf an der Pegnitz (Landkreis Nürnberger-Land) an.

Betrüger nutzt Angst um Verwandte aus

Die mutmaßlichen Täter sollen den Personen am Telefon vorgegaukelt haben, Familienmitglieder befänden sich in einer Notsituation oder hätten einen Unfall verursacht. Um beispielsweise einer Strafe zu entgehen oder für Operationen der vermeintlichen Unfallopfer zu zahlen, solle dringend Geld übergeben werden.

Bandenmäßiger Betrug

Der Angeklagte soll in mehreren Fällen das Geld direkt bei den Opfern abgeholt haben. In zwei Fällen wurden die Angerufenen misstrauisch. Der Angeklagte muss sich nun wegen banden- und gewerbemäßigen Betrugs und versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrugs vor Gericht. Ein Urteil wird für den 25. Juli erwartet.