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Starkstrommasten
© pa/dpa
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Starkstrommasten

Die Überschriften stehen – die entsprechenden Kapitel müssen jetzt allerdings erst noch ganz konkret erarbeitet werden. Für den Herbst hat die Bundesregierung aber angekündigt, bei den Vorgaben durch den Energie-Kompromiss auch wirklich konkret zu werden und Gesetze daraus zu machen.

Flexible Bereitstellung von Strom benötigt

Offen ist zum Beispiel noch, wie der angekündigte Strommarkt 2.0 genau aussehen soll. Denn bislang sind es vor allem Schlagworte die dazu bekannt sind: So soll zum Beispiel ein starker Wettbewerb in Sachen Flexibilität entfacht werden. Belohnt werden sollen dabei Unternehmen, die sich besonders flexibel bei der Bereitstellung von Strom zeigen – sei es bei der Erzeugung, durch Stromspeicher oder geschickte Handelsmodelle.

Art der Umsetzung ist noch offen

Offen ist auch noch, wie die angekündigte Kapazitätsreserve genau aussehen soll. Denn Pläne, wonach beispielsweise Betreiber alter Kohlekraftwerke für die Überführung ihrer Anlagen in eine Art Notreserve entschädigt werden sollen könnten an der EU scheitern. Offen ist aber auch noch, wie die Atomwirtschaft daran gehindert werden kann, sich ihrer Altlasten durch geschickte Aufspaltungen zu entledigen.