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Ende der Freibadsaison: Mäßige Bilanz für Bayern | BR24

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Die meisten Freibäder in Bayern gehen ab morgen wieder in den Winterschlaf. Nach dem Supersommer letztes Jahr fällt die Bilanz heuer nicht ganz so rosig aus. Trotzdem zeigen sich viele Betreiber zufrieden.

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Ende der Freibadsaison: Mäßige Bilanz für Bayern

Die meisten Freibäder in Bayern sind nun geschlossen. Wechselhaftes Wetter im August hat den Besucheransturm heuer im Vergleich zum Rekordsommer des vergangenen Jahres gebremst.

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Sommerzeit ist Freibadzeit - beides geht in diesen Tagen so langsam zu Ende. Für die Freibäder in Bayern war der Saison 2019 allerdings nicht so erfolgreich wie im Vorjahr. Die meisten Bäder sind laut der Deutschen Presseagentur jedoch mit den Besucherzahlen ganz zufrieden.

Durchwachsener August bremst Besucherzahlen aus

Juni und Juli rissen heuer mit Temperaturen bis zu 40 Grad die Rekordmarken. Wechselhaftes Wetter im August bremste den Besucheransturm allerdings aus und so lagen die Zahlen im Vergleich zum Rekordsommer 2018 deutlich niedriger.

Ins Würzburger Freibad etwa kamen rund 130.000 Besucher - rund 50.000 weniger als im Vorjahr. "Mit dem Verlauf der diesjährigen Freibadsaison sind wir nicht ganz zufrieden", resümierte Jürgen Athmer, Geschäftsführer der Würzburger Bäder GmbH.

Auch die Freibäder in Regensburg, Bamberg, Rosenheim und Augsburg hatten in diesem Jahr weniger Badegäste.

Erst zu kühl, dann zu heiß, dann regnerisch

In Bamberg kamen beispielsweise im vergangenen Jahr noch 204.000 Schwimmer, 2019 etwas mehr als 154.000. "Leider hat es Petrus nicht so gut mit den Freibadbesuchern gemeint", sagte Jan Giersberg von den Stadtwerken Bamberg. "Zu Beginn der Saison war es zu kühl, im Juli dann so heiß, dass die Bäder an manchen Tagen aus allen Nähten platzten. Der August war dann unter den Erwartungen."

Die städtischen Freibäder in Regensburg zählten 2018 rund 364.000 Badefans. Im Vergleich dazu strömten dieses Jahr 347.000 Besucher ins Freibad. Auch im Rosenheimer Freibad erfrischten sich 14.000 Badegäste weniger als im Vorjahr.

In Augsburg schwammen knapp 25.000 Menschen weniger in den städtischen Freibädern als noch 2018. Trotzdem sei es die zweitbeste Saison der letzten zehn Jahre gewesen, bilanzierte Werner Steierberg, stellvertretender Amtsleiter des Sport- und Bäderamts Augsburg.

Augsburg: Fast die Hälfte aller Besucher im Juni

Das habe vor allem am "Spitzen-Besuchsmonat Juni" gelegen: Fast die Hälfte der Besucher des gesamten Sommers zählten die Augsburger Bäder in dem Monat. Auch in Würzburg war der Ansturm zu dem Zeitpunkt am größten: Am 30. Juni drängten sich mehr als 7.000 Gäste in das dortige Freibad.

Wer abgehärtet ist, kann in den nächsten Tagen noch im Münchner Schyrenbad, im Nürnberger Westbad und im Bamberger Flussbad Hainbadestelle schwimmen. Zum Ende der Saison dürfen in München, Nürnberg und Bamberg auch Hunde im Schwimmbecken planschen. In einem Augsburger Freibad fand am Wochenende sogar eine Hundeweitsprungmeisterschaft statt.

Das Prinzregentenbad in München verwandelt sich im Winter zu einer Eislauffläche. Dazu wird der Sand der Beachvolleyball- und Liegestuhlfläche entfernt und – sobald es die Temperaturen erlauben – Schicht für Schicht eine Eisfläche aufgebaut.

© BR / Matthias Rüd

Die meisten Freibäder in Bayern sind nun geschlossen. Wechselhaftes Wetter im August hat den Besucheransturm heuer im Vergleich zum Rekordsommer vom vergangenen Jahr gebremst.