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Das verkokelte Holzkreuz in der Kirche in Eichendorf
© BR/Christian Riedl
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Das verkokelte Holzkreuz in der Kirche in Eichendorf

Ein elfjähriger Schüler ist für den Brand in der Sankt Martinskirche in Eichendorf im Kreis Dingolfing-Landau verantwortlich. Wie die Polizei vermutet, hatte der Junge offenbar leichtsinnig einige Teelichter angezündet und sie auf die Sitzauflage der Holzbank im Nebenraum gestellt. Auflage und Holzbank fingen Feuer. Es verkokelten unter anderem auch ein hölzernes Kreuz und mehrere frisch renovierte Wände. Der Sachschaden erhöhte sich mittlerweile von zunächst geschätzten 10.000 auf 40.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Vorfall vergangenen Dienstag niemand.

Junge wohl nicht für andere Attacken verantwortlich

Pfarrer und Mesner der Kirche hatten nach dem Brand vermutet, dass es ein gezielter Anschlag auf ihre Kirche gewesen sei. Waren doch schon in jüngster Vergangenheit einige unschöne Attacken vorgekommen (Hundekot am Altar, Öffnen des Weihwasserbeckens). Dass der Junge auch dafür verantwortlich ist, glaubt die Polizei nicht. Zumindest haben sich keine Hinweise darauf ergeben, heißt es. Da der Junge erst elf Jahre alt ist, ist er nicht strafmündig. Wer für den Schaden aufkommt ist noch unklar.