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Elf Syrer in VW-Bus: Bundespolizei stoppt Schleusung | BR24

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Bundespolizisten haben eine größere Schleusungsaktion in Passau verhindert. Sie stoppten einen Kleinbus, in dem insgesamt elf Syrer saßen.

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Elf Syrer in VW-Bus: Bundespolizei stoppt Schleusung

Die Bundespolizei in Passau hat eine größere Schleusung verhindert. Bei der Kontrolle eines Kleinbusses stießen die Beamten auf mehrere Syrer ohne Papiere. Die zwei Schleuser wurden festgenommen.

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Von
  • Martin Gruber

Bundespolizisten haben eine größere Schleusungsaktion in Passau verhindert. Sie stoppten einen Kleinbus, in dem insgesamt elf Syrer saßen. Zwei von ihnen waren über mehrere Stunden ungesichert unterwegs. Die beiden Schleuser sitzen in Untersuchungshaft.

Nur Schleuser hatten gültige Papiere

Bei der Kontrolle des VW-Busses an der Marienbrücke stellte sich heraus, dass zwar Fahrer und Beifahrer gültige Ausweise bei sich hatten, die anderen neun Insassen - Männer zwischen 20 und 35 Jahren - konnten allerdings keine Dokumente vorweisen. Da der VW-Transporter nur für neun Personen zugelassen war, wurden zwei Geschleuste über mehrere Stunden ungesichert im Fahrzeug transportiert. Ein Unfall für die beiden wäre wohl lebensgefährlich gewesen, heißt es von der Polizei. Der Fahrer gab an, seine Landsleute in Österreich abgeholt und dann nach Passau gebracht zu haben.

Illegale Syrer zurück nach Österreich abgeschoben

Gegen die syrischen Schleuser wird jetzt wegen Einschleusens unter lebensgefährdender Behandlung ermittelt. Sie sitzen bereits im Gefängnis. Die anderen Mitfahrer wurden nach Österreich zurückgewiesen. Die Bundespolizei Passau ist auch für die weiteren Ermittlungen zuständig.

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