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Elektrifizierung: Bahn zufrieden mit Schienenersatzverkehr | BR24

© BR/Michaela Neukirch

Ein Zug mit Aufschrift: Zürich-München in 3 Stunden 30 ab 2021 - stet am Tag des Spatenstichs zur Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau-Zürich am Bahnhof in Memmingen

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    Elektrifizierung: Bahn zufrieden mit Schienenersatzverkehr

    Auf der Bahnstrecke zwischen Buchloe, Memmingen und Leutkirch fahren wegen der Bauarbeiten für die Elektrifizierung zur Zeit keine Züge. Fahrgäste müssen in Busse umsteigen. Und das klappt, laut Bahn, recht gut. Von Rupert Waldmüller

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    Knapp eine Woche nach Beginn der Bauarbeiten zieht die Bahn eine positive Bilanz für den Start des Schienenersatzverkehrs.

    "Die Fahrzeiten und Kapazitäten der Busse haben sich bislang als belastbar erwiesen. Dennoch bitten wir um Verständnis, wenn es in der Startphase an der ein oder anderen Stelle noch kleinere Anlaufschwierigkeiten geben sollte." Bärbel Fuchs von DB Regio Allgäu

    Wegen der Bauarbeiten fahren nur noch Ersatzbusse

    Auf der Strecke zwischen Buchloe und Leutkirch fährt seit Freitag 22 Uhr kein einziger Zug mehr. Bis zu 24 Busse, darunter auch einige Expressbusse, sind täglich im Einsatz und pendeln zwischen den Orten entlang der gesperrten Bahnstrecke. An den Bahnhöfen sind auch weiterhin Bahn-Mitarbeiter im Einsatz, die den Fahrgästen helfen sollen, schnell den richtigen Weg zu finden beim Umstieg vom Zug in den Bus und umgekehrt.

    Längere Fahrtzeiten zwischen Memmingen, Buchloe und Leutkirch

    Die Fahrtzeiten zwischen Memmingen und Buchloe verlängern sich laut Bahn um bis zu 40 Minuten. Zwischen Leutkirch und Buchloe müssen die Fahrgäste sogar eine Stunde mehr einrechnen.

    "Wir wissen, dass wir von unseren Kunden auf der Strecke München – Memmingen/Leutkirch während der nächsten Monate viel Geduld abverlangen." Bärbel Fuchs von DB Regio Allgäu

    Nach Abschluss der Bauarbeiten profitierten die Menschen in der Region aber von schnelleren Fahrzeiten und leiseren Zügen.