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Eisstock-WM in Regen darf unter Auflagen weitergehen | BR24

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Die Eisstock-Weltmeisterschaft "Icestock 2020" in Regen, die noch bis zum Samstag dauert, darf weiter durchgeführt werden, allerdings unter strengen Auflagen.

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Eisstock-WM in Regen darf unter Auflagen weitergehen

Die Eisstock-Weltmeisterschaft in Regen darf trotz der Corona-Pandemie weiter stattfinden - allerdings unter Auflagen. Zum Beispiel mit weniger Zuschauern. Ein finanzielles Fiasko für die Veranstalter.

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Die Eisstock-Weltmeisterschaft "Icestock 2020" in Regen, die noch bis zum Samstag dauert, darf weiter durchgeführt werden, allerdings unter strengen Auflagen. So wird die Zahl der Zuschauer streng auf maximal 300 pro Tag limitiert. Wegen des Coronavirus wurden in Bayern bis zum Ende der Osterferien Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen untersagt. Betroffen sind auch Sport-Ereignisse.

Wer muss draußen bleiben?

Es hatte ein Gespräch zwischen Veranstaltern, Gesundheitsamt und der Stadt Regen gegeben. Der Auflagenbescheid wird jetzt offiziell von der Stadt verhängt. Grund ist die Entscheidung des bayerischen Kabinetts, vorerst keine Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern mehr zuzulassen. Noch offen ist, wie man die Zuschauerbegrenzung durchsetzen wird, weil bereits mehr als 300 Dauertickets verkauft wurden, die zum Zugang zu allen Wettkämpfen berechtigen. Nach jetzigem Stand sollen alle Dauerticket-Besitzer kontaktiert werden. Tagestickets sollen vorerst nicht mehr verkauft werden.

Für die veranstaltenden Eisstockvereine bedeutet die Entscheidung "ein finanzielles Fiasko", wie es in einer ersten Reaktion hieß, weil man bis Samstag mit Tausenden Besuchern gerechnet und kalkuliert hatte.

Italienischen Sportler weiter mit dabei

Als Auflage wurde heute auch verhängt, dass an der Abschlussveranstaltung am Wochenende auch nur insgesamt 300 Menschen teilnehmen dürfen, Sportler mit eingeschlossen. Die italienischen Sportler dürfen weiterhin an den Wettkämpfen teilnehmen. Es war heute kurzzeitig diskutiert worden, sie auszuladen. Die Sportler hatten aber alle ein ärztliches Attest dabei, dass sie gesund sind. Nur so durften sie schon zu Beginn der Wettkämpfe vor einer Woche anreisen. Sie sind mittlerweile schon acht bis zehn Tage in Deutschland.