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Einzelhandel in Unterfranken bestreikt | BR24

© BR - Peter Dirschlag

Streiks im Einzelhandel in Schweinfurt

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    Einzelhandel in Unterfranken bestreikt

    Die Gewerkschaft Verdi ruft heute wieder zu Warnstreiks im Einzelhandel auf. Beteiligen sollen sich Beschäftigte von H&M in Würzburg und Schweinfurt, von Kaufland in Schweinfurt, Bad Kissingen und von Marktkauf in Schweinfurt. Von Ansgar Nöth

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    Seit 1. Mai läuft nun der Tarifkampf im bayerischen Einzel- und Versandhandel schon. Inzwischen gab es nach Gewerkschaftsangaben mehr als 700 Streikaktionen. Zur Streikkundgebung mit Demonstrationszug durch die Bahnhofstraße in Würzburg erwartet Verdi 180 Teilnehmer.

    Ein Euro pro Stunde mehr

    Die Gewerkschaft macht insbesondere Altersarmut zum Thema. Daneben fordert sie einen Euro mehr pro Stunde für alle Beschäftigten sowie 100 Euro zusätzlich im Monat für Auszubildende. Außerdem sollen die Tarifverträge nach dem Willen der Gewerkschaft für allgemein verbindlich erklärt werden. Dann würden sie für alle Beschäftigten im Einzelhandel gelten, unabhängig davon, ob die Betriebe tarifgebunden sind oder nicht.

    Im Einzel- und Versandhandel in Bayern arbeiten rund 500.000 Menschen. Der Tarifvertrag gilt für etwa 300.000 von ihnen.