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Die Einsatzzahlen der Bergwacht haben im Jahr 2018 erneut einen Höchststand erreicht - 891 Bergrettungseinsätze in der Region Bayerwald.
© Bergwacht Bayerwald
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Die Einsatzzahlen der Bergwacht haben im Jahr 2018 erneut einen Höchststand erreicht - 891 Bergrettungseinsätze in der Region Bayerwald.

Die Einsatzzahlen der Bergwacht haben im Jahr 2018 erneut einen Höchststand erreicht: 891 ehrenamtliche Bergrettungseinsätze wurden im Bereich der Bergwacht Region Bayerwald (Niederbayern/Oberpfalz) im vergangenen Jahr durchgeführt. Das wurde jetzt im Rahmen der Jahrespressekonferenz der Bergwacht bekannt. Zum Vergleich: 2017 gab es 838 Einsätze, 2016 waren es 738.

Mehr Tourismus, mehr Bergrettungseinsätze

Der Anstieg der Einsatzzahlen hat damit zu tun, dass der Tourismus in der Region boomt - neben den einsatzträchtigen Hot-Spots Großer Arber und Geißkopf sind auch im Rest des Bayerischen Waldes immer mehr Gäste zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs, wie Regionalleiter der Bergwacht Bayerwald Robert Heilig sagt. Neue Herausforderungen seien für die Bergwacht deshalb auch Projekte wie die Mountainbike-Durchquerung "Trans-Bayerwald".

Mehrheit der Einsätze im Winter

Von den genannten 891 Einsätzen entfallen 57 Prozent der Einsätze auf die Wintersaison (Skifahren, Rodeln, Langlaufen). Die restlichen 43 Prozent werden im Sommer abgewickelt (Wandern, Mountainbiken, Sucheinsätze, Forstunfälle).

Neue Einsätze durch Klimawandel

Neben den Einsätzen im Bereich der sportlichen Freizeitgestaltung ist die Bergwacht auch immer mehr auf dem Gebiet der Umwelteinsätze tätig, die klimatischen Veränderungen sind zu spüren, wenn es um Bergwaldbrände oder Hochwasserlagen geht.

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Zehn Prozent der Einsätze wurden 2018 in Zusammenarbeit mit Partnern der Luftrettung durchgeführt.

Zehn Prozent der Einsätze wurden 2018 in Zusammenarbeit mit Partnern der Luftrettung durchgeführt.

Zu den Partnern der Luftrettung gehört unter anderem auch der ADAC.

Zu den Partnern der Luftrettung gehört unter anderem auch der ADAC.

Im Sommer kommt auch die Gebirgstrage öfter zum Einsatz, beispielsweise bei Wanderunfällen oder Suchaktionen.

Im Sommer kommt auch die Gebirgstrage öfter zum Einsatz, beispielsweise bei Wanderunfällen oder Suchaktionen.

Die Zahlen der beiden Eingangstests (Sommer und Winter) bei der Ausbildung der Bergwacht, lagen 2018 bei 67 bzw. 57 Teilnehmern.

Die Zahlen der beiden Eingangstests (Sommer und Winter) bei der Ausbildung der Bergwacht, lagen 2018 bei 67 bzw. 57 Teilnehmern.

Von 891 Einsätzen 2018 entfallen 43 Prozent der Einsätze auf den Sommer: Wandern, Mountainbiken, Sucheinsätze, Forstunfälle.

Von 891 Einsätzen 2018 entfallen 43 Prozent der Einsätze auf den Sommer: Wandern, Mountainbiken, Sucheinsätze, Forstunfälle.

Die meisten Einsätze mit 57 Prozent sind 2018 auf den Winter gefallen: Skifahren, Rodeln, Langlaufen.

Die meisten Einsätze mit 57 Prozent sind 2018 auf den Winter gefallen: Skifahren, Rodeln, Langlaufen.