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Rettenbach: Einsatzkräfte bergen tote Siebenjährige | BR24

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Nach der Explosion eines Wohnhauses im Ostallgäu haben die Rettungskräfte am Morgen ein totes Mädchen aus den Trümmern geborgen.

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Rettenbach: Einsatzkräfte bergen tote Siebenjährige

Nach einer Hausexplosion in Rettenbach im Ostallgäu haben Rettungskräfte zwei Tote geborgen. Bei einem Opfer handelt es sich um ein zunächst vermisstes siebenjähriges Mädchen, bei dem anderen wohl um den Vater. Die Ursache der Explosion ist unklar.

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Das Bayerische Rote Kreuz hat via Twitter mitgeteilt, dass das vermisste siebenjährige Mädchen tot in den Trümmern des explodierten Mehrfamilienhauses in Rettenbach (Lkr. Ostallgäu) gefunden wurde. "Nach einer anstrengenden, schweißtreibenden Nacht ein sehr unschönes Ergebnis für alle Beteiligte", twitterte das BRK. Die Identität sei aber noch nicht amtlich festgestellt, sagte Polizeisprecher Christian Eckel dem BR.

Einsatzkräfte finden in der Nacht männliche Leiche

Seit Sonntagvormittag waren die Retter im Einsatz, um das Mädchen und ihren Vater in den Trümmern zu suchen. In der Nacht stießen die Einsatzkräfte auf eine männliche Leiche, bei der es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den 42-jährigen Vater handelt. Um halb acht Uhr morgens fanden die Retter dann das tote Mädchen in den Trümmern.

Mutter wurde bei der Explosion schwer verletzt

Die beiden Brüder der Vermissten, die zum Zeitpunkt der Explosion nicht im Haus waren, werden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Mutter wurde gestern Vormittag schwer verletzt aus den Trümmern des Hauses geborgen und in ein Krankenhaus gebracht.

Unglücksursache noch unklar

Wie es zu der folgenschweren Explosion in dem Wohnhaus kommen konnte, ist immer noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Nach Angaben eines Polizeisprechers werden die Spekulationen über eine Erdgasexplosion geprüft. In der Straße vor dem Haus liegen Gasleitungen.

© BR / Rupert Waldmüller

Die Einsatzkräfte konnten ein siebenjähriges Mädchen nur noch tot aus den Trümmern holen.