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Einrichtung für besonders schutzbedürftige Asylbewerber | BR24

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Flüchtlinge bei den Würzburger Erlöserschwestern

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Einrichtung für besonders schutzbedürftige Asylbewerber

Die Würzburger Erlöserschwestern richten in der Ebracher Gasse eine Gemeinschaftsunterkunft für besonders schutzbedürftige Asylbewerber ein. Heute haben Generaloberin Monika Edinger und Regierungspräsident Paul Beinhofer den Vertrag unterschrieben.

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Bis zu 60 Personen sollen in der Einrichtung Platz finden. Angedacht sind vor allem Schwangere, alleinerziehende Mütter mit Kleinkindern, psychisch auffällige Personen oder chronisch Kranke. Die medizinische Versorgung der Bewohner übernimmt das Klinikum Würzburg Mitte (früher Missionsärztliche Klinik). Schon in den vergangenen Jahren haben die Erlöserschwestern in ihren Räumen bis zu 100 Personen der Erstaufnahmeeinrichtung Schweinfurt untergebracht. Dabei hat sich gezeigt, dass der dauerhafte Bedarf einer derartigen Einrichtung in hohem Maße gegeben ist, so die Regierung von Unterfranken.

"Unser Leitsatz 'In Liebe für das Leben, damit Erlösung Wirklichkeit wird', bleibt damit nicht nur ein leeres Wort, sondern kann in die Tat umgesetzt werden." Generaloberin Monika Edinger

Die neue Gemeinschaftsunterkunft entsteht in einem Gebäudeteil des Klosters, der früher für die Fachakademie St. Anna genutzt wurde. Dort werden auf drei Etagen 30 Wohneinheiten für etwa 60 Personen eingerichtet. Dazu kommt ein Gemeinschaftsbereich, Küchen mit Essecke und Sanitärbereiche. Die Erlöserschwestern kümmern sich außerdem um die psychosoziale Betreuung, Kinderbetreuung und tagesstrukturierende Angebote. Die neue Einrichtung soll November 2017 in Betrieb gehen. Die Kosten trägt der Freistaat Bayern.

© Regierung von Unterfranken

Regierungspräsident Paul Beinhofer und Generaloberin Monika Edinger