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Bildrechte: dpa/picture-alliance/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Seit Mitternacht hat sich auch die Lage bei den bayerischen Nachbarn Tirol und Tschechien ganz leicht entspannt - beide gelten nicht mehr als Mutationsgebiete! Trotzdem gibt es weiterhin Grenzkontrollen, weil die Inzidenzwerte noch immer hoch liegen.

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Einreise nach Bayern: Herrmann besteht weiter auf Corona-Test

Tschechien, die Slowakei und Tirol sind keine Virus-Mutations-Gebiete mehr. Damit ist die Einreise nach Deutschland einfacher. Doch Bayerns Innenminister Herrmann besteht weiter auf negative Corona-Tests, wie er im BR-Interview deutlich macht.

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Von
  • André Beaupoil
  • BR24 Redaktion

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will weiterhin negative Corona-Tests von allen verlangen, die nach Deutschland einreisen. Diese Regelung müsse aus seiner Sicht "absolut erhalten" bleiben, sagte Herrmann in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.

Der Innenminister äußerte sich zum Wegfall der Einreisebeschränkungen, nachdem das Robert Koch-Institut Tirol, Tschechien und die Slowakei nicht mehr als Virusvariantengebiete einstuft. Grundsätzlich sind dann wieder Einreisen auch aus diesen Gebieten nach Deutschland möglich.

Herrmann: Lockerungen an Landesgrenzen wenig sinnvoll

Einen Verzicht auf Negativtest hält Herrmann für "überhaupt nicht vertretbar". Ab Dienstag müssten Flugreisende aus dem Ausland einen Negativtest vorweisen. Eine gleichzeitige Lockerung an den Landgrenzen würde wenig Sinn machen.

Trotz aller Appelle, in den Osterferien nicht zu verreisen, sind tausende Urlauber nach Mallorca geflogen. Allein am Samstag starteten 60 Flugzeuge von Deutschland Richtung Palma. Im Laufe des Sonntags werden dort 70 weitere Maschinen aus Deutschland erwartet.

Polizei an Flughäfen und Landesgrenzen meldet Quarantänefälle

Jeder, der in Deutschland einreise müsse einen negativen Test haben, forderte der bayerische Innenminister. Da die Inzidenzen in Österreich und insbesondere Tschechien noch höher seien als in Deutschland, sei diese Frage sehr ernst zu nehmen. Die Polizei an den Flughäfen und den Landgrenzen melde Quarantänefälle an die örtlichen Gesundheitsämter, die dann zuständig seien.

Herrmann strebt in den nächsten Tagen eine einheitliche Reiseregelung für ganz Österreich an. Derzeit gelten beispielsweise unterschiedliche Bedingungen für die Einreise aus Vorarlberg oder Tirol. Es gebe aber anscheinend keinen Grund mehr für Sonderregelungen für Tirol.

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