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Einkaufswagen zertrümmert Front einer Regionalbahn | BR24

© Bundespolizei

Beschädigter Regional Express RE 57589

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    Einkaufswagen zertrümmert Front einer Regionalbahn

    Mit 160 km/h kollidierte ein Regionalexpress bei seiner Fahrt von Kempten nach München. Der Zugführer konnte zwar noch eine Notbremsung einleiten, doch der Schaden am Triebwagen ließ sich nicht mehr verhindern. Im Zug befanden sich 400 Passagiere.

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    Rund 400 Reisende mussten in einem Regionalexpress (RE) ein hartes Bremsmanöver und eine Kollision miterleben. Am S-Bahnhaltepunkt Buchenau im Landkreis Fürstenfeldbruck rammte der Triebwagen einen Einkaufswagen, der im Gleis lag. Die Höhe des Sachschadens am RE ist Gegenstand der Ermittlungen. Verletzt wurde niemand. Zum Zeitpunkt der Kollision war der Zug mit rund 160 km/h unterwegs. Wie der Einkaufswagen ins Gleis kam, ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei.

    Mit Verspätung und Beschädigung am Ziel angekommen

    Der Triebfahrzeugführer erkannte den im Gleis liegenden Einkaufswagen und leitete noch eine Schnellbremsung ein. Der Zug kollidierte mit dem Einkaufswagen und überrollte ihn. Vom Einkaufswagen blieben nur mehr Einzelteile übrig. Mit rund 45 Minuten Verspätung erreichte der Zug seinen Zielort München-Hauptbahnhof.

    Ursache und Schadenshöhe werden derzeit noch ermittelt

    Nach erster Begutachtung wurde dabei die Front des Steuerwagens beschädigt. Ob es auch zu Schäden unter dem Zug kam, muss noch geklärt werden. Ebenso muss der entstandene Schaden noch beziffert werden. Der Lokomotivführer und die Zugbegleiterin beendeten am Hauptbahnhof in München ihren Dienst vorzeitig.