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Einige Bewohner von Sachrang müssen Gebäude verlassen | BR24

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In Sachrang (Lkr. Rosenheim) müssen Bewohner mehrerer Gebäude ihre Häuser verlassen. Die Schneelast auf den Dächern ist zu hoch, wie eine Überprüfung ergab. Im Berchtesgadener Land ist Schneizlreuth nur noch von Österreich aus erreichbar.

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Einige Bewohner von Sachrang müssen Gebäude verlassen

In Sachrang (Lkr. Rosenheim) müssen Bewohner mehrerer Gebäude ihre Häuser verlassen. Die Schneelast auf den Dächern ist zu hoch, wie eine Überprüfung ergab. Im Berchtesgadener Land ist Schneizlreuth nur noch von Österreich aus erreichbar.

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In Sachrang im Priental müssen Bewohner von mehreren Gebäuden in der Spitzsteinstraße ihre Häuser verlassen. Eine Überprüfung am Sonntagnachmittag hatte ergeben, dass die Schneelast auf den Dächer zu hoch ist, teilte das Landratsamt mit.

Gebäude zum Teil nicht bewohnt

Betroffen sind 14 mehrstöckige Gebäude, die zum Teil derzeit unbewohnt, zum Teil bewohnt sind. Wie viele Bewohner insgesamt aufgefordert werden, ihre Häuser aus Sicherheitsgründen zu verlassen, ist noch offen. In den 14 Gebäuden wurden in 25 Wohnungen Personen angetroffen und in 23 Wohnungen waren die Sachranger nicht bereit, ihre Wohnungen zu verlassen. Andere nutzten dagegen Übernachtungsmöglichkeiten in einer Ferienanlage in Aschau. Am Montag müssen in Aschau noch fünf Gebäude, in Sachrang 15 Hausdächer abgeräumt werden. Die Staatsstraße Aschau-Sachrang bleibt am Montag geöffnet, so das Landratsamt.

Die Gebäude in der Spitzsteinstraße werden am Montag von Firmen geräumt.

Schneizlreuzth nicht mehr zugänglich

Die Gemeinde Schneizlreuth im Berchtesgadener Land ist auf deutscher Seite von der Außenwelt abgeschnitten. Der Ort ist nur mehr von österreichischer Seite zu erreichen. Damit ist das kleine deutsche Eck von Lofer nach Bad Reichenhall nicht mehr passierbar.

Lawinenabgänge in Marktschellenberg und bei Schneizlreuth

Eine Lawine hat gestern Abend gegen 21.45 Uhr zwischen Inzell und Weißbach an der Alpenstraße die Bundesstraße 305 verschüttet. Die Lawine sei nahe des sogenannten Gletschergartens abgegangen. Sie war acht Meter hoch und zwanzig Meter breit. Insgesamt sind rund 75 Kubikmeter Schnee auf der Fahrbahn gelandet. Ein Autofahrer hatte den Lawinenabgang gemeldet. Weil dennoch nicht ausgeschlossen wurde, dass Autos verschüttet waren, suchten Kräfte von Feuerwehr, THW und Bergwacht die Schneemassen ab. Auch zwei Lawinensuchhunde waren eingesetzt. Es stellte sich heraus, dass niemand zu Schaden kam. Die Bundesstraße 305 war ab Weinkaser Richtung Unterjettenberg bereits teilgesperrt, jetzt ist sie gänzlich gesperrt. Damit ist Weißbach von der Alpenstraße nach Angaben des Pressesprechers vom Landratsamt BGL, Andreas Bratzdrum, im Moment nicht mehr zu erreichen.

Auch in Marktschellenberg traf eine Lawine die Hinterseite des Gasthauses Laroswacht. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Die Lawine, die die B305 bei Schneizlreuth verschüttete

© KVR Berchtesgadener Land

Die Bergwacht suchte mit Lawinenhunden die abgegangene Lawine ab.

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Die Bergwacht suchte mit Lawinenhunden die abgegangene Lawine ab.

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In den Weg ragendes Gestrüpp wurde von der Feuerwehr entfernt.

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Zwei Lawinenhunde kamen zum Einsatz.

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Um 21.45 Uhr am Sonntagabend hatten Autofahrer den Lawinenabgang gemeldet.

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Holz, das die Lawine mitgerissen hatte, wurde mit Motorsäge zerkleinert.

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Ein Radlader einer Inzeller Baufirma, die auch im Winterdienst mithilft, räumte die Bundesstraße wieder frei.

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Die Lawine war rund acht Meter hoch und 20 Meter breit.

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Die Bergwacht Inzell sondierte die Schneemassen mit verlängerbaren Sonden.

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Die Bergwacht Inzell sondierte die Schneemassen mit verlängerbaren Sonden.

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Die Lawine verschüttete die B305 zwischen Weißbach an der Alpenstraße und der Zwing bei Inzell kurz vor dem Gletschergarten.

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Im Einsatz waren unter anderen die Freiwilligen Feuerwehren Weißbach, Inzell und Karlstein, das Technische Hilfswerk (THW), ...

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... sowie die Bergwachten Inzell und Bad Reichenhall und die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau.

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Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle ab, leuchtete die Lawine aus.

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Zunächst war unklar, ob der sehr nasse, dichte Schnee, der an der Begrenzungsmauer der Bundesstraße stehengeblieben war, Autos verschüttet hatte.

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Einige wenige Autos, darunter auch ein Reisebus, standen im Stau.

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Der Radlader macht den Weg frei.

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Verletzt wurde niemand.

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Die Reichenhaller Bergwacht kontrollierte mit einem Halbleiter-Suchgerät, ob Menschen verschüttet worden waren.

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Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Bergwacht vor Ort und in den beiden Wachen in Bereitschaft.