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Eingefangene Kuh mit Kalb: Wie es für sie jetzt weitergeht | BR24

© Bayern 1

Der entlaufenen Kuh mit Kalb, die am Montag wieder eingefangen wurden, geht es gut. Derzeit sind die Tiere zur Eingewöhnung im Stall. Bald lernen sie ihre neue Herde kennen. Namen haben beide auch - und beim Einfangen gab es noch eine Überraschung.

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Eingefangene Kuh mit Kalb: Wie es für sie jetzt weitergeht

Der entlaufenen Kuh mit Kalb, die am Montag wieder eingefangen wurden, geht es gut. Derzeit sind die Tiere zur Eingewöhnung im Stall. Bald lernen sie ihre neue Herde kennen. Namen haben beide auch - und beim Einfangen gab es noch eine Überraschung.

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Der entlaufenen Kuh und ihrem Kalb, die am Montag wieder eingefangen wurden, gehe es gut. Das hat ein Betreuer des Gutes Aiderbichl in Eslarn im Kreis Neustadt an der Waldnaab mitgeteilt. Sie seien gut genährt und hätten jetzt auch Namen bekommen. Die Mutterkuh heißt Vroni und das Jungrind Amalie.

Überraschung: Doch kein Stierchen

Wie sich nämlich erst nach dem Einfangen herausstellte, handelt es sich bei dem Jungrind nicht - wie zuerst angenommen - um ein Stier- sondern ein Kuhkalb. Vroni hatte ihr Kälbchen Ende Juli dieses Jahres alleine in Freiheit - also nachdem sie ausgebüxt war - geboren.

Für immer auf Gut Aiderbichl

Zu ihrem Bauern kehren die beiden nicht zurück. Helfer des Gnadenhofs Gut Aiderbichl in Eslarn haben sie gefangen. Sie hatten zuvor mit dem Kuhbesitzer ausgemacht, dass sie die Tiere behalten dürfen, wenn es ihnen gelingt, sie zu fangen. Zuvor waren mehrere Versuche die vor rund einem halben Jahr ausgebüxte Kuh wieder einzufangen gescheitert. Auf dem Gnadenhof dürfen sie beide Tiere bis an ihr Lebensende bleiben.

Bald lernen sie ihre neue Herde kennen

Derzeit sind die beiden zu zweit zur Eingewöhnung in einem Stall. Bald sollen sie aber zur Herde auf die Weide. Auf dem Gut Aiderbichl in Eslarn leben rund 55 weitere Rinder.

Eingefangen mit Betäubungsschuss

Am Montagmorgen konnten Vroni und Amalie mit Hilfe eines Tierarztes durch einen Betäubungsschuss eingefangen werden. Schon zwei Wochen zuvor hatten Mitarbeiter des Gnadenhofes immer an derselben Stelle Futter für die beiden platziert und sie mit einer Wildkamera beobachtet. Außerdem hatte sich das Team ein Versteck gebaut, um die Tiere beobachten zu können, ohne dass diese es merkten. Denn die Tiere seien nach einem halben Jahr in Freiheit sehr scheu gewesen, berichtet ein Mitarbeiter von Gut Aiderbichl in Eslarn.

© Gut Aiderbichl Eslarn/Michael Meckl

Kuhkalb Amalie und Mutterkuh Vroni

© Gut Aiderbichl Eslarn/Michael Meckl

Bald lernen Vroni und Amalie die anderen 55 Rinder auf Gut Aiderbichl in Eslarn kennen.

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