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Fast 2.000 Menschen bei Fridays for Future in Ostbayern | BR24

© BR/Anne-Lena Schug

Fridays-for-future-Regensburg hatte zu einer "Krachdemo" aufgerufen. Jakob Bornschlegl, der Organisator, erklärt die Ziele:

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Fast 2.000 Menschen bei Fridays for Future in Ostbayern

Bei großen Klima-Kundgebungen in Ostbayern haben am Freitagnachmittag mehr als eineinhalb Tausend Menschen demonstriert. In Regensburg und Passau gingen jeweils rund 800 junge Menschen auf die Straße.

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In Regensburg haben sich nach Schätzungen der Polizei rund 800 Demonstranten am Klimastreik beteiligt. Fridays-for-future-Regensburg hatte zu einer "Krachdemo" aufgerufen. Die Teilnehmer/-innen hatten Fahrradklingeln, Vuvuzelas, Trommeln, Tröten, Töpfe, Trillerpfeifen und Megaphone dabei. "Nächste Woche ist die Klimakonferenz in Madrid. Wir wollen die Politiker aus ihrem Schlaf der Untätigkeit wecken", sagte Jakob Bornschlegl, einer der Organisatoren. Die Demonstration startete am Hauptbahnhof und führte durch die Altstadt.

Fridays for Future-Demos in Niederbayern

Auch in Passau haben laut Polizei am Nachmittag rund 800 Menschen in der Innenstadt für mehr Klimaschutz demonstriert. Kurzzeitig sei es zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Ansonsten verlief der Klimastreik störungsfrei, wie die Polizei mitteilte.

Auch in Deggendorf sind junge Menschen lautstark durch die Innenstadt gezogen. Laut Polizei waren es dort 120 Demonstranten. Auch hier gab es keine Zwischenfälle.

© BR/Konstantin König

Der Demozug von Fridays for Future in Deggendorf

Hunderttausende weltweit mobilisiert

Die bayerischen Proteste sind nur ein kleiner Teil einer weltweiten Bewegung, die auch diesen Freitag wieder Hunderttausende mobilisiert hat. Nach Angaben des Netzwerks sind über 2.400 Städte in 158 Ländern dabei.

Wenige Tage vor der Weltklimakonferenz in Madrid wollen die Aktivisten in Deutschland vor allem auf das Klimapaket, das die Große Koalition im September beschlossen und der Bundestag im November verabschiedet hat, aufmerksam machen. Im Bundesrat ist es heute in Teilen gescheitert. Das EU-Parlament in Straßburg rief mit breiter Mehrheit den Klimanotstand aus.