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Einbruchserie im Grenzgebiet - "Schubkarrendieb" vor Gericht | BR24

© picture alliance / dpa / Daniel Karmann

Ein Schubkarren mit Werkzeug darauf (Symbolfoto)

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Einbruchserie im Grenzgebiet - "Schubkarrendieb" vor Gericht

Mit einer Schubkarre soll der Angeklagte seine Beute aus mehr als 20 Einbrüchen abtransportiert haben. Die Taten soll er an der bayerisch-tschechischen Grenze verübt haben. Jetzt muss sich der Mann vor dem Regensburger Amtsgericht verantworten.

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Weil er eine Serie von mehr als 20 Einbrüchen in Anwesen und Geräteschuppen an der bayerische-tschechischen Grenze verübt haben soll, muss sich am Dienstag ein Mann (Jahrgang 1982) vor dem Amtsgericht Regensburg verantworten. Bei seinen Diebeszügen soll der Mann Werkzeuge und Gerätschaften in einem Gesamtwert von mehr als 12.000 Euro erbeutet haben. Seine Beute transportierte er stets mit einer Schubkarre ab.

Täter klaute vor allem Markenwerkzeuge

Der Mann ist immer auf die gleiche Weise vorgegangen: Er ist aus Tschechien mit dem Auto über die Grenze in den Landkreis Cham gefahren. Dort hat er sich mit Vorliebe alleinstehende Gehöfte, Werkstätten oder Schuppen für seine Einbrüche ausgesucht. Keines der Anwesen lag weiter als 2.000 Meter von der Landesgrenze entfernt. Der Mann war auf Markenwerkzeuge aus und erbeutete unter anderem Schleifgeräte, Motorsägen und Akkuschrauber.

Elf Monate mit der Schubkarre auf Beutezug

Die Beute packte er jeweils in einen Schubkarren und transportierte sie so zu seinem Fluchtauto. Seine Beutezüge hat der Mann unter anderem in Furth im Wald, Eschlkam und Neukirchen beim Heiligen Blut unternommen. Meistens war er dabei alleine unterwegs, gelegentlich hatte er Komplizen dabei. Elf Monate lang, bis zum Januar 2019, hat die Einbruchsserie gedauert, dann wurde der Mann gefasst.