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Ein Jahr Landesamt für Pflege in Amberg: Behörde soll wachsen | BR24

© dpa-Bildfunk

Das Landesamt für Pflege zahlt das Landespflegegeld aus

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    Ein Jahr Landesamt für Pflege in Amberg: Behörde soll wachsen

    Vor einem Jahr fiel der Beschluss, ein Landesamt für Pflege einzurichten. Inzwischen hat die Amberger Behörde über 300.000 Menschen das Landespflegegeld ausgezahlt. Im Gebäude wird nach wie vor gebaut, fast 300 Mitarbeiter sollen noch dazukommen.

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    Vor einem Jahr hat die bayerische Staatsregierung beschlossen, ein neues Landesamt für Pflege (LfP) einzurichten. Die Wahl des Standorts fiel auf Amberg. Im Juli 2018 nahm die Behörde die Arbeit auf. Inzwischen sind 332.000 Bescheide für das Landespflegegeld verschickt worden.

    Behörde bewilligt Landespflegegeld

    Das Landespflegegeld von 1.000 Euro jährlich bekommen Menschen ab dem Pflegegrad 2 vom Staat. 345.000 Menschen haben es im Jahr 2018 beantragt. Zudem wird von Amberg aus der Hebammenbonus verwaltet, auch dieser liegt bei 1.000 Euro jährlich. Dazu liegen bereits knapp 730 Anträge aus dem Jahr 2017 vor und 380 Anträge aus dem Jahr 2018.

    Zahl der Mitarbeiter soll deutlich steigen

    Das Landesamt für Pflege hat derzeit 56 Mitarbeiter in Amberg. Die Anzahl soll mittelfristig auf 350 Beschäftigte steigen. Darunter sind Verwaltungspersonal, Betriebswissenschaftler, IT-Spezialisten, Juristen und Pflegewissenschaftler.

    Das Landesamt für Pflege ist im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus in Amberg untergebracht. Hier wird nach wie vor umgebaut und renoviert. Erst vor wenigen Wochen wurden neue Büros fertig, im Juni soll ein weiteres Stockwerk bezogen werden, so eine Sprecherin.

    Neben dem Landespflegegeld und dem Hebammenbonus organisiert das Landesamt den Bayerischen Demenzfonds sowie eine Geschäftsstelle für Arbeitskreise zur Hospiz- und Palliativversorgung.